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Code der Fettleibigkeit – Buchrezension

Code der Fettleibigkeit

Eigentlich bin ich ja keine “Newsletter-Leserin”. Aber den Newsletter von meiner Kollegin Julia Tulipan (Paleolowcarb) les ich regelmässig – zu informativ um ihn NICHT zu lesen!
So bin ich ebendort über die sehr interessante Buchrezension von Kathrin Koloc gestolpert – sie hat sich durch das mächtige englische Werk von Dr. Jason Fung “The Obesity Code…” gelesen und eine sehr interessante und informative Rezension darüber geschrieben, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

HIER könnt ihr sie lesen – und auch gleich den Newsletter von Julia abonnieren 😉

Habt ihr schon Fastenerfahrungen gemacht? Ich selber schiebe immer wieder sehr niederkalorische Tage ein und intermittierendes Fasten praktiziere ich ständig. Mal schauen ob ich mich mal für ein mehrtägiges Fasten begeistern kann….

Neue Studie: Macht Erythrit fett?

Klar, dass es soweit kommen musste. Einmal ein hochwertiger, verträglicher Zuckeraustauschstoff der auch noch schmeckt – da MUSS ja rasch eine “Anti-Studie” her.

Vermutlich kennt bald jeder diesen Beitrag der TU Braunschweig. Und: es wird vermutlich der am meisten zitierte Artikel wenn es darum geht ob Erythrit “gut” oder “böse” ist.

Natürlich hab ich mich sofort an meine kompetente Partnerin Dr. Monika Charrak (promovierte Chemikerin) gewandt und sie um eine Stellungnahme gebeten:

Monika – was sagst du zu diesem Beitrag? Ist jetzt Erythrit als “Fettmacher” zu bezeichnen?

Dr. Monika Charrak: Die Original Studie ist momentan noch nicht frei zugänglich, deshalb kann ich nur das beurteilen, was in dem Artikel steht. Wenn das tatsächlich mit dem Inhalt der Original Studie übereinstimmt, dann ist das gerade wieder mal ein Beispiel von einer ausgewachsenen Schrottstudie. Aber der Reihe nach:

Bullshit Nr.1:

„Erythrit ist keine Substanz, die wir einfach wieder ausscheiden. Sie hat eine Wirkung auf unseren Stoffwechsel. Das steht im Gegensatz zu allen bisherigen Annahmen.“

Aha. Kleiner Biochemie-Kurs gefällig? Dafür müssen wir nichtmal den dicken Biochemie-Wälzer aus dem Schrank holen, dafür reicht ein kleiner Blick in Wikipedia „Milchsäuregärung“: „Bei der heterofermentativen Milchsäuregärung kann die Phosphoketolase auch Fructose-6-phosphat als Substrat akzeptieren, dabei entstehen neben Acetylphosphat Erythrose-4-phosphat. Letzteres wird zu Erythrit-4-phosphat reduziert und nach Phosphatabspaltung zu Erythrit umgesetzt.“
Waaaahsinn, oder? Völlig neue Erkenntnis behaupten die Forscher. Hätten sie mal lieber vorher gegoogelt und sich diese Peinlichkeit erspart. 😉 Dieser Zusammenhang ist längst bekannt.

Wusstet ihr eigentlich, dass Erythrit großtechnisch durch Fermentation aus Glukose hergestellt wird? Unser Körper kann das auch. Was sagt uns das in Bezug auf den Konsum von Erythrit? ABSOLUT GAR NICHTS! Erythrit entsteht im Körper als Stoffwechselendprodukt, was danach damit passiert, so geben die Forscher zu, sei jedoch noch nicht geklärt (ist es zwar schon längst, aber das ignorieren sie einfach mal): „Eine Aussage darüber, welche Beziehung zwischen einer erhöhten Erythrit-Konzentration im Blut und einer einsetzenden Fettleibigkeit besteht, können die Forscher mit ihren bisherigen Ergebnissen allerdings noch nicht machen, so Hiller: „Das ist Gegenstand der nächsten Untersuchungen. Wir werden mit der Isotopenmethode nun die Stoffwechselwege rund um das Erythrit genau ausleuchten, untersuchen, wo es herkommt und wie es aus dem Körper verschwindet…“
Stichwort Stoffwechselendprodukt: auch Kohlendioxid und Wasser sind Stoffwechselendprodukte. Trotzdem nehmen wir davon nicht zu 😉.
Ich greife jetzt mal mutig vor und behaupte, dass das Stoffwechselendprodukt Erythrit ebenfalls ausgeschieden wird. Ist ja auch schon lange bekannt. Insofern könnten die sich weitere Studien auch sparen. Aber irgendwas müssen sie ja zu tun haben um ihren Lehrstuhl zu finanzieren.

Bullshit Nr. 2:

„Bisher war kein Stoffwechselprodukt bekannt, das als Früherkennungszeichen oder Biomarker für diese Gewichtszunahme – die unter Umständen zu Fettleibigkeit führt – dienen kann.“

Aha! Schonmal was vom HbA1c gehört? Ok, vielleicht nicht mit so einem schicken C13 markiert

Bullshit Nr. 3:

„Ein internationales Forschungsteam … hat eine chemische Substanz identifiziert, die als Früherkennungszeichen für eine einsetzende Fettleibigkeit genutzt werden kann.“

Aha! Die Stoffwechselwege (so die Forscher) seien noch nicht geklärt. Aber bezeichnen wir es doch gleich mal als Früherkennungszeichen. Interessant.

Bullshit Nr. 4:

Die Annahme, man könnte über den Nachweis von Erythrit sinnvolle Rückschlüsse auf eine beginnende Fettleibigkeit ziehen.

Also komplizierter geht’s nicht. Offensichtlich entsteht Erythrit aus Glukose. Was sagt uns das? Dass die lieben Studenten, die in der ersten Zeit auf dem Campus ordentlich zulegen, einfach zuviel Zucker futtert.

Zusammengefasst übersetze ich die Aussage der Studie (bzw. dieses Artikels) mal in „Normaldeutsch“:

Wir haben da gerade etwas herausgefunden, das schon seit Jahrzehnten in Biochemie-Büchern steht, aber weil wir unsere Forschung bitte gerne weiterhin finanziert kriegen wollen, tun wir mal so, als sei das neu und stellen eine (unbewiesene) Hypothese auf, die einen allseits beliebten Zuckeraustauschstoff in den Dreck zieht. Weil sowas erregt Aufmerksamkeit.

Peinlich, Leute! Einfach nur peinlich…

Danke Monika – und danke auch für den Link zu Wikipedia – wo ja alles “ach so erstaunlich Neue” steht….

Erdbeer-Limetten-Torte

Erdbeer-Limetten-Torte

Diese herrlich fruchtige Torte hat eine besondere Geschichte die man HIER nachlesen kann. Ich poste hier das Rezept zur Feier des 5. Geburtstages von “LowCarbGoodies” (29. März 2017) mit einem herzlichen DANKESCHÖN an alle meine Fans hier und auf Facebook! Ihr seid großartig und wunderbar motivierend! Der Blogbeitrag zu dieser Torte stimmt übrigens noch vollinhaltlich (leider): es wär wunderschön, wenn der eine oder andere Leser hier sich meinen Aufruf zu Herzen nehmen könnte! DANKE schon mal im Voraus!

Boden:
100g weiche Butter
3 Dotter
40g Süße nach Wahl*
55g gemahlene weiße Mandeln*
30g Kokosmehl*
Vanille*
1/2 P. LowCarb-Backpulver*
Schuss Rum
Prise Ursalz*
3 Eischnee

Zubereitung:
Butter mit Süße cremig rühren, nach und nach Dotter dazugeben. Trockene Zutaten und Rum rasch unterrühren. Mit Prise Salz steif geschlagenen Eischnee vorsichtig unterheben. In eine mit Backpapier ausgelegte Tortenform (26 cm) geben und bei 180°C ca. 30-40 Minuten backen (Nadelprobe). Gut auskühlen lassen.

Erdbeer-Limettenmasse:
500g Topfen 20%
500g Joghurt 3,5% (oder 10%)
Schale von 1-2 Limetten
Saft von 3-4 Limetten
60g Süße nach Wahl*
Vanille*
ca. 400g Erdbeeren
Prise Ursalz*
9 Blatt Gelatine*

Vorbereitung:
Erdbeeren klein schneiden, mit Süße und Saft von 1 Limette Saft ziehen lassen (ca. 1-2h). Anschließend mit Stabmixer grob pürieren (es sollen noch Erdbeerstückerl sichtbar sein).
Gelatine einweichen.
Alle Zutaten nun gut mixen, Erdbeermasse unterrühren und gut würzen: diese Creme soll intensiv schmecken – Gelatine nimmt stark den Geschmack weg!
Gelatine auflösen und vorsichtig unter die Creme rühren. Creme gleichmässig auf dem Tortenboden verteilen und über Nacht kühlen.

Tipp:
Wer eine noch einfachere Zubereitung dieser Torte möchte, der nimmt statt obigem Tortenboden die halbe Menge vom Dr. Almond-Kuchenzauber* und bereitet diesen laut Packungsangabe zu. Weitere Verarbeitung wie oben beschrieben.

Noch ein Tipp:lowcarb-torten_co_web
Ihr wollt noch mehr schmackhafte Torten, Kuchen, Schnitten? LowCarb und glutenfrei? Dann schaut mal bei meinem herrlichen Tortenbuch vorbei! Nähere Informationen was ihr in dem Buch findet, könnt ihr HIER nachlesen!

Ölziehen – eine Übersicht

Ölziehen

Das Ölziehen ist eine schon seit Jahrhunderten bekannte Methode der Entgiftung und Immunabwehrstärkung. Es ist in verschiedenen Kulturkreisen gleichermassen bekannt (z.B. in Indien, Schamanische Medizin…). In unseren Breitengraden wurde es durch den ukrainischen Arzt Dr. Karach (wieder) bekannt und beliebt.

Da immer wieder unterschiedliche Angaben über die zu verwendenden Öle (weit jenseits der ursprünglichen Empfehlungen) vorliegen, möchte ich hier eine kleine Übersicht geben.

Beim Ölziehen werden durch die Lymphflüssigkeit und über die Schleimhäute schädliche Bakterien (z.B. Streptococcus mutans), Viren, andere Krankheitserreger (z.B. Pilze), Giftstoffe (z.B. Amalgam) oder Medikamentenrückstände (z.B. Cortison) in die Mundhöhle transportiert (diese sind in der Öl-Zieh-Flüssigkeit nachweisbar). Dort werden sie vom Öl (den ungesättigten Stellen des Pflanzenöls) aufgenommen, gebunden und dem Körper entzogen. Das Immunsystem wird so entlastet. Da in der Mundhöhle beim Ölziehen eine Emulsion entsteht, werden sowohl fettlösliche als auch wasserlösliche Giftstoffe gebunden und ausgeschieden.

Zum dauerhaften Ölziehen ist biologisches, unraffiniertes Sonnenblumenöl am besten geeignet:
Es ist relativ geschmacksneutral und hat ausreichend ungesättigte Stellen an den Fettsäuren, um Giftstoffe zu binden. Ausserdem enthält hochwertiges Sonnenblumenöl einen hohen Anteil Vitamin E, welches während des Ölziehens über die Mundschleimhaut aufgenommen wird. Übrigens werden in allen traditionellen Ölzieh-Anleitungen mehrfach ungesättigte Fette verschiedener Art empfohlen. Niemals gesättigte Fette oder einfach ungesättigte.

Weniger geeignet ist das oftmals (aber nicht traditionell) empfohlene Olivenöl:
Es ist ein „einfach-ungesättigtes“ Öl und kann daher weniger Giftstoffe binden als „mehrfach-ungesättigte“ Öle. Das bedeutet: gleicher Aufwand bei bedeutend weniger Effekt.

Natürlich kann man auch andere hochwertige, mehrfach ungesättigte Öle (z.B. Sesamöl, Walnussöl, Distelöl) verwenden oder auch abwechseln: meist werden diese aber wegen ihres starken Eigengeschmacks abgelehnt.

Die intensivste Entgiftung über die Mundschleimhaut erreicht man durch das Ölziehen mit hochwertigem Leinöl:
Es wirkt auch schon ohne Ölziehen (also über die Nahrung aufgenommen) entgiftend – in Kombination mit dieser Methode erreicht man allerdings einen noch größeren Entgiftungserfolg!
Leinöl sollte aber nur ab und an intensiv zum Ölziehen verwendet werden, da es – bei Daueranwendung – unter Umständen Schäden an eventuell vorhandenen Kunststoff-Zahnfüllungen verursachen kann (Leinöl zersetzt jeglichen Kunststoff!)

Intensivkur mit Leinöl (wird einmalig durchgeführt):
Man nimmt (möglichst in der Früh auf nüchternen Magen) 1 EL Leinöl in den Mund und zieht dieses heftig zwischen den Zähnen (wie Mundspülen) durch. Möglichst den gesamten Mundraum kräftig mit Leinöl durchspülen.
Dies macht man bis das Leinöl einen unangenehmen Geschmack annimmt. Nun spuckt man das Leinöl aus und wiederholt diesen Vorgang so lange, bis nach ca. 5 Minuten Spülen kein unangenehmer Geschmack mehr entsteht oder/und das ausgespuckte Öl weiß wie Milch ist. Solange die Färbung der Flüssigkeit noch gelblich ist, ist der Vorgang noch nicht abgeschlossen. Das kann nach dem 2. bis 3. Mal Spülen oder auch später sein (je nach „Belastungszustand“ des Körpers).

Nach dieser Intensivkur setzt man für 6-8 Wochen das „klassische“ Ölziehen fort:
Dafür nimmt man nun hochwertiges Sonnenblumenöl und „spült“ mindestens 1x täglich für 15-20 Minuten (zum Intensivieren wird 3x täglich empfohlen) – möglichst in der Früh auf nüchternen Magen 1 EL Öl intensiv in der Mundhöhle. Je fester gespült wird, umso höher der Erfolg!

Ölziehen mit VCO:
Da VCO (Virgin Coconut Oil) ein gesättigtes Fett ist, wirkt es „nur“ lokal – da dafür hervorragend! Bei allen (auch entzündlichen) Problemen in der Mundhöhle/Zahnfleisch etc. und auch zum Aufhellen der Zähne ist VCO wunderbar geeignet und effektiver wie andere Öle. Allerdings wirkt VCO hier NICHT ganzkörperlich (reflektorisch bis in den Darm z.B.) da es gesättigt ist und daher keine Toxine binden kann.

WICHTIG:
Die im Mund entstandene „Spülflüssigkeit“ darf niemals geschluckt werden! Sie enthält nun die auszuleitenden Gift- und Schadstoffe.
 Nach dem Vorgang Zähne putzen.

Die Ölzieh-Kur wird (je nach Krankheitsbild und/oder weiterer Entgiftungsmaßnahmen) 2-3x jährlich durchgeführt.

Ein merklicher Erfolg ist am raschesten an Zähnen und Zahnfleisch erkennbar: Zähne werden sichtbar heller und das Zahnfleisch festigt sich merklich. Eventuelles Zahnfleischbluten hört auf und der Mundgeschmack wird besser.

Empfohlen ist das regelmäßige Ölziehen bei:

  • chronischen Erkrankungen (z.B. Krebs, Morbus Crohn, Colitis….)
  • Immunabwehrschwäche (häufige Erkältungen, Allergien…)
  • Herzkrankheiten, Lungenkrankheiten, Lebererkrankungen, Nierenkrankheiten und Blasenbeschwerden
  • Darmerkrankungen und Unverträglichkeiten, Mundgerruch
  • Hautproblemen (Schuppenflechte, Akne, Neurodermitis)
  • Migräne, Zahnschmerzen und Parodontose
  • Rheumatische Erkrankungen und Arthritis
  • Erkältungen, grippale Infekte, Stirn- und Nebenhöhlenverschleimung, Halsschmerzen

Hinweis:
Natürlich ersetzt das Ölziehen niemals den Gang zum Arzt und dient auch nicht als Ersatz klassischer Therapien sondern ist eine wunderbare Ergänzung derselben!

Erstverschlimmerungen sind möglich!
Wie bei allen wirksamen naturheilkundlichen Empfehlungen und Therapien kann es auch beim Ölziehen zu einer Erstverschlimmerung von entweder schon bestehenden Beschwerden kommen, oder es können „versteckte“ Symptome in den Vordergrund kommen.
Erstverschlimmerungen sind zwar unangenehm, man sollte aber das Ölziehen nicht abbrechen, sondern den Entgiftungsprozess fortsetzen!

Übrigens:
Zwei wissenschaftliche Studien belegen die Wirkung des Ölziehen bei verschiedenen, im Mund vorkommenden Bakterienarten. Streptococcus mutans – ein bakterieller Keim der für die Entstehung von Zahnkaries verantwortlich ist – wurde als Messfaktor für die Untersuchungen herangezogen.
Den Probanden wurde aufgetragen, 10 Minuten täglich ihren Mund mit Sesamöl zu spülen. Das Ergebnis zeigte nach 4 Wochen eine erheblich gesenkte Bakterienanzahl!

Tipp:
Wer mehr über natürliche Entgiftungsmethoden mit “Zutaten” aus dem Lebensmittelschrank erfahren möchte, dem empfehle ich unseren 3,5 stündigen Kurs (ja: ich hab heillos überzogen) samt ausführlicher Unterlagen mit detaillierten Kur-Angaben “Frühjahrsputz für den Körper”.
Es besteht die Möglichkeit diesen nachzuordern – dazu bitte eine e-mail an info@lowcarb-ketogen.de schicken. Weitere Informationen zum Inhalt des Kurses findet man HIER.

Katerhilfe

Katerhilfe

…. und ich red jetzt NICHT von meinen Katzen!

Vor Kurzem wurde ich gebeten einen Beitrag zum Thema “Kater – Vorbeugung und Hilfe” zu schreiben. Da doch einige (im Gegensatz von mir) gerne feuchtfröhlich durch den Fasching tanzen möchte ich euch diesen Artikel nicht vorenthalten.

Ihr findet ihn HIER als einer der Beiträge zum “Survival-Guide”

Ein LowCarb-Tipp noch zum Thema: Wenigst trinken und wenn, dann nur “trockene” Getränke ohne Fruchtsaft oder Energy-Drinks gemischt. Ab Aschermittwoch wieder gänzlich ohne – bis Ostern 😉

Ich wünsch euch noch fröhliche Tage – ab Aschermittwoch ist ja Schluss mit dem närrischen Treiben – wir werden uns dann ein bisserl um die Leber bzw. Entgiftung kümmern 🙂

Cremiger Schokopudding

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Cremiger Schokopudding

Zutaten (3-4 Portionen):
100ml Milch oder Wasser/Rahmmischung (50:50)
1 EL Vanille-Erythrit bzw. auf Wunsch mehr/weniger
65g Bitterschokolade 85%
½ Blatt Gelatine
125g leicht geschlagenen Schlagobers (nicht zu fest schlagen)

Zubereitung:
Milch mit Vanillesüße aufkochen und vom Herd nehmen. Schokolade grob stückig dazu geben und in der heißen Milch schmelzen lassen. Zum Schluss eingeweichte Gelatine in der noch warmen Masse auflösen.
In eine Schüssel schütten und kalt rühren.

In der Zwischenzeit Schlagobers halbfest schlagen und in die erkaltete Schokomasse unterheben. In 3 oder 4 Schälchen füllen und einige Stunden kalt stellen.
Masse lässt sich gut stürzen und nach Wunsch dekorieren.

Neujahrswünsche

 2017

Neujahrswünsche

In den letzten Tagen war es etwas ruhig um mich. Eigentlich ist für mich die Zeit um Weihnachten/Neujahr eine sehr schöne, abschließende, aufräumende, reflektierende, etwas melancholische aber auch sehr motivierende und planende Zeit.
Heuer fiel mir das sehr schwer: kein Tag, wo nicht irgendwer, irgendwo (Medien, Facebook….) das Jahr 2016 in seinen schlimmsten Szenarien dargestellt hat! Es scheint, als wär das ein fürchterliches, schreckliches, schwarzes und todbringendes Jahr gewesen. Ich beschäftige mich zu lange mit den Ansichten der Traditionellen Chinesischen Medizin/Philosophie (beides ist nicht zu trennen) um so eine Schwarzmalerei abzulehnen. Es gibt keine Nacht ohne Tag, es gibt in jedem (im Moment) negativen Erlebnis auch etwas Gutes – ausnahmslos! Aber je mehr man sich mit Schlechtem, Negativem, Dunklem, Ängstigendem beschäftigt – umso mehr vergisst man auf die schönen Dinge die einem tagtäglich – und wenn sie noch so klein sind  – zu achten.

Darum ist es still geworden um mich: ich war einfach plattgedrückt – ich kam mit dem Ausblenden von Horrornachrichten nicht mehr nach und verpasste mir Medienverzicht (z.B. keine regelmässigen Nachrichtensendungen mehr)! Dafür hab ich die positiven Nachrichten und Meldungen geradezu aufgesogen (JA: die gibt es tatsächlich – und sie sind wunderbar!)

Nein: das ist kein Verdrängen: es gibt Dinge im Leben, die kann man nicht ändern – aber man kann für sich selbst festlegen, ob man sich davon fertig machen lässt oder nicht. Mein Fokus ist es, mich auf die unglaublich vielen guten Begegnungen, Sachen und Ereignisse zu konzentrieren! Ja: es sterben täglich Leute unter schrecklichsten, unnötigsten Bedingungen. Aber es gibt so unglaublich viele Leute, die in diesem Chaos Kopf, Nerven und Herz bewahren und helfen. Unterstützen. Leid lindern. Retten, Aufräumen, offene Ohren haben und so weiter. DENEN gehört mein Fokus: mental wie real – ich freue mich unglaublich über die Kraft, Energie und Hingabe von Vereinen, Personen, Organisationen die den Ärmsten der Armen helfen und versuche selbst einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, damit einem Kind ein Lächeln, eine Berufsausbildung, ein Dach über dem Kopf ermöglicht wird: DANKE z.B. an ZUKI (Zukunft für Kinder) und dem Team um Claudia Stöckl – ich bin auch dieses Jahr 2017 wieder mit einem bescheidenen Beitrag dabei um euch bei eurer unglaublichen Arbeit zu unterstützen!

Ein Riesenthema waren auch die wirklich gehäuften Todesfälle von Prominenten. Ja: der Tod gehört zum Leben dazu. Tatsächlich. Ob wir wollen oder nicht. Nicht angenehm – aber unabänderlich! Wie ich das Ableben vieler meiner Jugendbegleiter dankbar genützt, ins Positive umgewandelt hab? Ich hab mir massig Zeit genommen und meine Lieblings-Playlists auf iTunes mit der grandiosen Musik von David Bowie (war doch glatt aus meinem Radar verschwunden), Leonhard Cohen (hach – diese Stimme!), George Michael (seine Balladen: einfach grandios) usw. auf Vordermann gebracht: ich höre sie nun täglich und bin unglaublich dankbar für die wunderbaren Erinnerungen die ich mit dieser Musik verbinde und nochmals durchleben darf. Musik ist soooooo sehr an Emotionen gebunden und hilft mir sehr wieder lustiger, ausgeglichener und optimistischer zu werden! Bud Spencer hat mir dieses Jahr herrliche Bauchmuskelschmerzen (vor Lachen) beschert (natürlich musste ich mir einigen seiner Filme nach seinem Ableben anschauen – natürlich auch mit einem Hauch an Wehmut) DANKE an alle herausragenden Künstler (noch lebend oder auch schon gegangen) die mir das ermöglichen! (Soeben dröhnt in meinem Wohnzimmer Phil Colins mit „The Air Tonight“ – herrlich! Freddy Mercury folgt gleich anschließend – leider war 2016 schon sein 25. Todestag – seine Musik ist aber trotzdem unsterblich “The Show Must Go On”)

Natürlich hab auch ich in dem vergangenen Jahr einige Enttäuschungen und unangenehme Erlebnisse durchlebt. Aber ich denke absolut nicht mehr darüber nach: sie sind Vergangenheit und werden gleich mit den Sylvesterraketen der Nachbarn endgültig in den Himmel geschossen!

Viel lieber denk ich an die unglaublich tollen, erfreulichen, lebensbereichernden Erlebnisse. Denke in Dankbarkeit an die vielen lieben, inspirierenden, motivierenden, unterstützenden, herzlichen Leute die ich (wenn auch oft in der Ferne, aber doch so nah) um mich haben darf (Margit, Christine, Monika, Marina, Jürgen, Julia, Kiki, Birgit, Gabriele, Renate, Ulrike, Arnold, Martina, Kerstin, Dominik,  und soooo viele weitere liebe Personen)

Natürlich hab ich auch Vorsätze für das kommende Jahr: es wird „mein“ Jahr. Nach langen, wirklich schwierigen Jahren muss ich wieder lernen auf mich zu achten. Leben zu lernen. Hab mich also nicht nur zu beruflichen Fortbildungen, sondern auch für Kurse zur persönlichen Weiterentwicklung angemeldet. Werde Prioritäten „umschichten“ usw. Mal schauen – alle Zeichen stehen auf Umbruch. Ich lass mich überraschen!

Nochmal zum Thema Einstellung und Fokus: mir steht ja gleich mal das laut krachende Feuerwerk bevor. Habe auch 5 Katzen, die absolut nicht begeistert sind und zu dieser Zeit die Welt nicht verstehen. Ich könnte mich dazu entscheiden mich nun die ganze Nacht über alle „Feuerwerks-Deppen“ zu ärgern und mir den Abend wortwörtlich versauen. Ändern wird das nix: Katzen fürchten sich trotzdem – weil sie das natürlich nicht verstehen. Oder ich nütze das Feuerwerk und erfreue mich daran (ohne selbst zu krachen oder jemanden zu motivieren diesen Unsinn zu unterstützen). Mein Zugang: mit jeder Rakete die hochgeht (meine Nachbarn sind da sehr fleissig) schick ich alle unnötigen, negativen, belastenden, sonstwie unangenehmen Emotionen, Situationen, Personen des vergangenen Jahres mit hoch und lass diese negative Energie in Glitzer und schöne Leuchtkugeln, die mich erfreuen und erleichtern umwandeln. Energie geht niemals verloren: sie wandelt sich nur um. Wirkt jedes Jahr bombig!
Dann geh ich zurück in die Wohnung und kuschel mit den verdutzten Katzen…. (auch hier: wär ich ständig bei ihnen und würd sie lautstark bedauern würd ich ihre Angst nur verstärken. Je cooler Frauli, umso glimpflicher gehts ab…. Nicht nur meine Meinung: bestätigen auch die Tierärztinnen)

In diesem Sinne: lasst uns den Fokus unserer Gedanken, unseres Tuns und unserer Wahrnehmung auf das Positive lenken, dem Negativen nur sehr kurz Aufmerksamkeit schenken, bedauern, loslassen – und lassen wir uns überraschen, wie sich das anfühlt – was sich für uns ändert. Zugegeben: es ist nicht leicht – aber es lohnt sich absolut und wird von mal zu mal leichter!
Wusstet ihr, dass Mutter Teresa es immer abgelehnt hat als „Kriegsgegnerin“ zu gelten? Sie betonte immer „für den Frieden“ zu sein. IHRE weise Entscheidung den Fokus auf den Frieden zu lenken.

Ich wünsche euch ein wundervolles, glückliches, gesundes, freudvolles und humorvolles neues Jahr! DANKE dass ihr mir so zahlreich die Treue haltet – es freut mich sehr und motiviert mich immer wieder neue Informationen zu bringen! DANKE für die Zusammenarbeit und Inspirationen!

Ganz liebe Grüße, Eure Daniela

Keto-Basics: Im Newsletter von Dr. Strunz!

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Keto-Basics: Im Newsletter von Dr. Strunz!

Was für eine ereignisreiche Woche!
strunzbrief-exLetzte Woche bekam ich einen sehr netten Brief von Dr. Ulrich Strunz (ja: DEM Dr. Strunz!) in dem er meine kürzlich erschienen Keto-Bücher (siehe HIER) positiv erwähnte.

Er fragte mich tatsächlich, ob er Textpassagen daraus für seinen täglich erscheinenden Newsletter verwenden darf!

Natürlich gab ich mein Einverständnis – hier kann man die einzelnen Beiträge nachlesen:

Ketose – wie geht´s?
Ketogene Ernährung
Ketonkörper
Die Keto-Adaption
Wie kann man “Ketose” messen?

Zitiert wurde aus dem Keto-Basics: es ist DAS Buch für Keto-Einsteiger! lc_keto-basics
Für Abnehmwillige gibt’s ein Extrakapitel über das Fettfasten – kombiniert mit Intermittierendem Fasten.
Eine ausführliche Lebensmitteltabelle mit ketotauglichen Lebensmitteln steht für Buchkäufer zur Verfügung. So fällt eine Orientierung über taugliche und weniger taugliche Lebensmittel sehr leicht.

Die Rezepte in beiden Büchern sind wieder sehr einfach gehalten. Ich möchte, dass die Ketogene Ernährung von Jedermann (also auch Koch-Laien und -muffel) ohne Probleme umgesetzt werden kann. Besonders schwerkranke Patienten haben oft nicht die Nerven und die Zeit sich ausführlich mit der Ernährungsform auseinanderzusetzen: sie sollen mit kompakten Informationen und sofort umsetzbaren Rezepten ohne großartigen Aufwand losstarten können!

cover_keto_wissen-kopieWer tiefere Informationen über die Ketogene Ernährung (z.B. ihre Auswirkung auf Blutfette, Nieren, Nerven, Gehirn, Energieleistung, Krebs und anderen Krankheitsbildern….) haben möchte, dem empfehle ich das Keto-Info-Buch: Dr. med. univ. Vilmos Fux hat darin sehr ausführlich die medizinische Wirkung der Ketogenen Ernährung (samt zahlreicher Literaturangaben – aktuell bis April 2016) verfasst.
Natürlich gibt’s auch in diesem Buch zahlreiche ergänzende Rezepte (Frühstück, Mittag, Desserts….) von mir!

Gerne kann man sich auch über einen  online-Kurs von mir über die Ketogene Ernährung informieren: HIER gehts zu den ausführlichen Kursinformationen und dem nächsten Kurstermin.
Einen “Realkurs” zum Thema Ketogene Ernährung mit mir gibt es in Wien: HIER die näheren Informationen dazu.

Lieber Dr. Ulrich Strunz: vielen lieben Dank für Ihr Interesse an meinen Büchern! Es hat mich riesig gefreut, dass Sie sie in Ihrem Newsletter mehrfach erwähnt und zitiert haben!