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LowCarb-Brunch für ZUKI 2017

LowCarb-Brunch für ZUKI 2017

Termin: Samstag, 23. September 2017
Uhrzeit: 10.00 – ca. 13.00 Uhr
Ort: Restaurant “Beim Dresch”
Adresse: Oberweidau 2; Erl/Tirol (Nähe Kufstein/Kiefersfelden)
Kosten: € 35,– Unkostenbeitrag – geht zu 100% an den Verein ZUKI – Zukunft für Kinder
Anmeldung: Ab sofort bis 15.09.2017 an info@daniela-pfeifer.at (Achtung: durch die begrenzte Teilnehmerzahl bitte ich um rechtzeitige Reservierung!)

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Nach mittlererweile schon 2 sensationellen LowCarb-Brunch für “Zukunft-für-Kinder” (Obfrau Claudia Stöckl) und insgesamt einem sensationellen Ergebnis von knapp € 4.600,– (welches zur Gänze zielgerichtet für Suppenküchen, Eier und Nahrungsmittel in Sundabarns verwendet wurde) organisiere ich auch dieses Jahr am Samstag, 23. September um 10h, ein LowCarb-Brunch in Erl (im Restaurant “Beim Dresch”; Oberweidau/Erl/Tirol).

Im Jahr 2016 wurden wir wunderbarerweise von Dr. Gerhard Staudinger alias Gary Laowai mit einer flotten musikalischen Einlage unterstützt – vielen herzlichen Dank nochmal dafür!

Als besondere “Köstlichkeit” gibts heuer eine Lesung von Uli Brée – dem Erfolgsautor und Regisseur (z.B. Vorstadtweiber) aus seinem erst im Oktober erscheinenden Buch “Schwindelfrei”! Er serviert uns also exklusiv schon mal vorab einen wunderbaren “Happen” aus seinem Neuling! Ich freu mich schon riesig drauf!

Diese Veranstaltung würde ohne der tatkräftigen Unterstützung des Teams von Martina Anker, Restaurant “Beim Dresch” nicht gelingen: sie richten auch diesmal wieder ein köstliches LowCarb-Gourmet-Buffet mit Köstlichkeiten aus ihrer Haubenküche aus. Und glaubt mir: es biegt sich jedes Jahr der (sehr stabile) Buffet-Tisch!
Sämtliche LowCarb-Brote und -Kuchen, Müsli etc. (welche auch gluten- und sojafrei sind) werden auch diesmal wieder von der Fa. Dr.Almond gesponsert – es wird uns daher an nichts fehlen!

Natürlich gibts auch heuer wieder die herrliche ZUKI-Torte! Ich habe sie ja speziell für Claudia Stöckl und den Verein kreiert – HIER ist ein kleiner Einblick wie es durch diese Torte in weiterer Folge zu meinem Engagement für ZUKI kam.

Nützt auch heuer wieder die Chance auf ein Treffen mit anderen LowCarbern (und Nicht-LowCarbern): der Austausch ist immer so nett und lustig!

Ich bitte um zahlreiche Anmeldungen bis 15.09.2017, damit wir auch diesmal den großartigen Verein von Claudia Stöckl unterstützen können! Jeder Euro zählt!
Hier noch eine “Nachlese” vom 2015-Brunch um Gusto zu machen.

Eine Anmeldung bei mir (info@daniela-pfeifer.at) ist unbedingt notwendig da nur eine begrenzte Platzanzahl zur Verfügung steht und damit auch alle Teilnehmer mit ausreichend Köstlichkeiten versorgt werden können!
Bitte gerne diese Information an Freunde, Bekannte und Familie weiterleiten.

Ganz liebe Grüße und ich hoffe auf ein Wiedersehen bzw. Kennenlernen in Erl!

Termin: Samstag, 23. September 2017
Uhrzeit: 10.00 – ca. 13.00 Uhr
Ort: Restaurant “Beim Dresch”
Adresse: Oberweidau 2; Erl/Tirol (Nähe Kufstein/Kiefersfelden)
Kosten: € 35,– Unkostenbeitrag – geht zu 100% an den Verein ZUKI – Zukunft für Kinder
Anmeldung: Ab sofort bis 15.09.2017 an info@daniela-pfeifer.at (Achtung: durch die begrenzte Teilnehmerzahl bitte ich um rechtzeitige Reservierung!)

Ernährungspyramide zeitgemäß

Ernährungspyramide zeitgemäß

Vor Kurzem durfte ich ein Interview mit der Zeitschrift gesund.at zum Thema “Ist die klassische Ernährungspyramide noch zeitgemäß” geben welches auch sehr guten Anklang fand.

Es ging dabei um die Frage, ob die seit Jahrzehnten empfohlene Ernährungspyramide denn noch zeitgemäß wäre. Meine persönliche Meinung: sie war es nie! Zumindest nicht für die damals noch halbwegs gesunde Bevölkerung.
Wie kam es denn eigentlich zu der irrwitzigen Empfehlung den Hauptteil der Energiezufuhr über Kohlenhydrate zu decken? Dieser Frage hat sich sehr ausführlich meine Kollegin Nadja Polzin von Foodlinx in dem Beitrag: “Woher kommt eigentlich die Ernährungspyramide” angenommen.

Kohlenhydrate haben in der Ernährung absolut ihre Berechtigung – wir sollten nur endlich lernen vernünftig damit umzugehen und sie nicht als Hauptenergieträger und Hauptnahrungsmittel für alle gleich – ob Kind, Sportler, Übergewichtiger, Diabetiker, Schlanker, Alter, Jugendlicher usw. usw. empfehlen!
Auch innerhalb der LowCarb-Interessenten sollte sich das Thema um die Kohlenhydrate entspannen: es kommt doch immer drauf an, was man mit der KH-Reduktion bezwecken möchte. Eine schlanke, sportliche Person ohne Erkrankung kann sich doch ab und an etwas mehr KHs erlauben (natürlich NICHT 60%) – also keine “Verurteilung” weil 1 EL Maiskörner auf dem Salat sind oder gar Äpfel auf einem Blech Kuchen verwendet werden!
Bei massivem Übergewicht oder Diabetes wird man hingegen etwas strenger sein – wenn man etwas an seiner Situation verändern möchte.

Es wäre wirklich schön, wenn das Märchen um die Wichtigkeit der Kohlenhydrate endlich “entzaubert” werden würde – bitte mithelfen und kräftig teilen! DANKE!

Für all diejenigen denen das Thema LowCarb noch fremd ist habe ich eine 7-teilige “Starthilfe” auf YouTube bereitgestellt – bitte gerne dort vorbeischauen!
In meinen Online-Kursen geh ich auch auf verschiedene Einsatzgebiete der LowCarb/ketogenen Ernährung ein und geb intensive Starthilfe! HIER findet ihr zu den Kursen.

Code der Fettleibigkeit – Buchrezension

Code der Fettleibigkeit

Eigentlich bin ich ja keine “Newsletter-Leserin”. Aber den Newsletter von meiner Kollegin Julia Tulipan (Paleolowcarb) les ich regelmässig – zu informativ um ihn NICHT zu lesen!
So bin ich ebendort über die sehr interessante Buchrezension von Kathrin Koloc gestolpert – sie hat sich durch das mächtige englische Werk von Dr. Jason Fung “The Obesity Code…” gelesen und eine sehr interessante und informative Rezension darüber geschrieben, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

HIER könnt ihr sie lesen – und auch gleich den Newsletter von Julia abonnieren 😉

Habt ihr schon Fastenerfahrungen gemacht? Ich selber schiebe immer wieder sehr niederkalorische Tage ein und intermittierendes Fasten praktiziere ich ständig. Mal schauen ob ich mich mal für ein mehrtägiges Fasten begeistern kann….

Neue Studie: Macht Erythrit fett?

Klar, dass es soweit kommen musste. Einmal ein hochwertiger, verträglicher Zuckeraustauschstoff der auch noch schmeckt – da MUSS ja rasch eine “Anti-Studie” her.

Vermutlich kennt bald jeder diesen Beitrag der TU Braunschweig. Und: es wird vermutlich der am meisten zitierte Artikel wenn es darum geht ob Erythrit “gut” oder “böse” ist.

Natürlich hab ich mich sofort an meine kompetente Partnerin Dr. Monika Charrak (promovierte Chemikerin) gewandt und sie um eine Stellungnahme gebeten:

Monika – was sagst du zu diesem Beitrag? Ist jetzt Erythrit als “Fettmacher” zu bezeichnen?

Dr. Monika Charrak: Die Original Studie ist momentan noch nicht frei zugänglich, deshalb kann ich nur das beurteilen, was in dem Artikel steht. Wenn das tatsächlich mit dem Inhalt der Original Studie übereinstimmt, dann ist das gerade wieder mal ein Beispiel von einer ausgewachsenen Schrottstudie. Aber der Reihe nach:

Bullshit Nr.1:

„Erythrit ist keine Substanz, die wir einfach wieder ausscheiden. Sie hat eine Wirkung auf unseren Stoffwechsel. Das steht im Gegensatz zu allen bisherigen Annahmen.“

Aha. Kleiner Biochemie-Kurs gefällig? Dafür müssen wir nichtmal den dicken Biochemie-Wälzer aus dem Schrank holen, dafür reicht ein kleiner Blick in Wikipedia „Milchsäuregärung“: „Bei der heterofermentativen Milchsäuregärung kann die Phosphoketolase auch Fructose-6-phosphat als Substrat akzeptieren, dabei entstehen neben Acetylphosphat Erythrose-4-phosphat. Letzteres wird zu Erythrit-4-phosphat reduziert und nach Phosphatabspaltung zu Erythrit umgesetzt.“
Waaaahsinn, oder? Völlig neue Erkenntnis behaupten die Forscher. Hätten sie mal lieber vorher gegoogelt und sich diese Peinlichkeit erspart. 😉 Dieser Zusammenhang ist längst bekannt.

Wusstet ihr eigentlich, dass Erythrit großtechnisch durch Fermentation aus Glukose hergestellt wird? Unser Körper kann das auch. Was sagt uns das in Bezug auf den Konsum von Erythrit? ABSOLUT GAR NICHTS! Erythrit entsteht im Körper als Stoffwechselendprodukt, was danach damit passiert, so geben die Forscher zu, sei jedoch noch nicht geklärt (ist es zwar schon längst, aber das ignorieren sie einfach mal): „Eine Aussage darüber, welche Beziehung zwischen einer erhöhten Erythrit-Konzentration im Blut und einer einsetzenden Fettleibigkeit besteht, können die Forscher mit ihren bisherigen Ergebnissen allerdings noch nicht machen, so Hiller: „Das ist Gegenstand der nächsten Untersuchungen. Wir werden mit der Isotopenmethode nun die Stoffwechselwege rund um das Erythrit genau ausleuchten, untersuchen, wo es herkommt und wie es aus dem Körper verschwindet…“
Stichwort Stoffwechselendprodukt: auch Kohlendioxid und Wasser sind Stoffwechselendprodukte. Trotzdem nehmen wir davon nicht zu 😉.
Ich greife jetzt mal mutig vor und behaupte, dass das Stoffwechselendprodukt Erythrit ebenfalls ausgeschieden wird. Ist ja auch schon lange bekannt. Insofern könnten die sich weitere Studien auch sparen. Aber irgendwas müssen sie ja zu tun haben um ihren Lehrstuhl zu finanzieren.

Bullshit Nr. 2:

„Bisher war kein Stoffwechselprodukt bekannt, das als Früherkennungszeichen oder Biomarker für diese Gewichtszunahme – die unter Umständen zu Fettleibigkeit führt – dienen kann.“

Aha! Schonmal was vom HbA1c gehört? Ok, vielleicht nicht mit so einem schicken C13 markiert

Bullshit Nr. 3:

„Ein internationales Forschungsteam … hat eine chemische Substanz identifiziert, die als Früherkennungszeichen für eine einsetzende Fettleibigkeit genutzt werden kann.“

Aha! Die Stoffwechselwege (so die Forscher) seien noch nicht geklärt. Aber bezeichnen wir es doch gleich mal als Früherkennungszeichen. Interessant.

Bullshit Nr. 4:

Die Annahme, man könnte über den Nachweis von Erythrit sinnvolle Rückschlüsse auf eine beginnende Fettleibigkeit ziehen.

Also komplizierter geht’s nicht. Offensichtlich entsteht Erythrit aus Glukose. Was sagt uns das? Dass die lieben Studenten, die in der ersten Zeit auf dem Campus ordentlich zulegen, einfach zuviel Zucker futtert.

Zusammengefasst übersetze ich die Aussage der Studie (bzw. dieses Artikels) mal in „Normaldeutsch“:

Wir haben da gerade etwas herausgefunden, das schon seit Jahrzehnten in Biochemie-Büchern steht, aber weil wir unsere Forschung bitte gerne weiterhin finanziert kriegen wollen, tun wir mal so, als sei das neu und stellen eine (unbewiesene) Hypothese auf, die einen allseits beliebten Zuckeraustauschstoff in den Dreck zieht. Weil sowas erregt Aufmerksamkeit.

Peinlich, Leute! Einfach nur peinlich…

Danke Monika – und danke auch für den Link zu Wikipedia – wo ja alles “ach so erstaunlich Neue” steht….

Erdbeer-Limetten-Torte

Erdbeer-Limetten-Torte

Diese herrlich fruchtige Torte hat eine besondere Geschichte die man HIER nachlesen kann. Ich poste hier das Rezept zur Feier des 5. Geburtstages von “LowCarbGoodies” (29. März 2017) mit einem herzlichen DANKESCHÖN an alle meine Fans hier und auf Facebook! Ihr seid großartig und wunderbar motivierend! Der Blogbeitrag zu dieser Torte stimmt übrigens noch vollinhaltlich (leider): es wär wunderschön, wenn der eine oder andere Leser hier sich meinen Aufruf zu Herzen nehmen könnte! DANKE schon mal im Voraus!

Boden:
100g weiche Butter
3 Dotter
40g Süße nach Wahl*
55g gemahlene weiße Mandeln*
30g Kokosmehl*
Vanille*
1/2 P. LowCarb-Backpulver*
Schuss Rum
Prise Ursalz*
3 Eischnee

Zubereitung:
Butter mit Süße cremig rühren, nach und nach Dotter dazugeben. Trockene Zutaten und Rum rasch unterrühren. Mit Prise Salz steif geschlagenen Eischnee vorsichtig unterheben. In eine mit Backpapier ausgelegte Tortenform (26 cm) geben und bei 180°C ca. 30-40 Minuten backen (Nadelprobe). Gut auskühlen lassen.

Erdbeer-Limettenmasse:
500g Topfen 20%
500g Joghurt 3,5% (oder 10%)
Schale von 1-2 Limetten
Saft von 3-4 Limetten
60g Süße nach Wahl*
Vanille*
ca. 400g Erdbeeren
Prise Ursalz*
9 Blatt Gelatine*

Vorbereitung:
Erdbeeren klein schneiden, mit Süße und Saft von 1 Limette Saft ziehen lassen (ca. 1-2h). Anschließend mit Stabmixer grob pürieren (es sollen noch Erdbeerstückerl sichtbar sein).
Gelatine einweichen.
Alle Zutaten nun gut mixen, Erdbeermasse unterrühren und gut würzen: diese Creme soll intensiv schmecken – Gelatine nimmt stark den Geschmack weg!
Gelatine auflösen und vorsichtig unter die Creme rühren. Creme gleichmässig auf dem Tortenboden verteilen und über Nacht kühlen.

Tipp:
Wer eine noch einfachere Zubereitung dieser Torte möchte, der nimmt statt obigem Tortenboden die halbe Menge vom Dr. Almond-Kuchenzauber* und bereitet diesen laut Packungsangabe zu. Weitere Verarbeitung wie oben beschrieben.

Noch ein Tipp:lowcarb-torten_co_web
Ihr wollt noch mehr schmackhafte Torten, Kuchen, Schnitten? LowCarb und glutenfrei? Dann schaut mal bei meinem herrlichen Tortenbuch vorbei! Nähere Informationen was ihr in dem Buch findet, könnt ihr HIER nachlesen!

Ölziehen – eine Übersicht

Ölziehen

Das Ölziehen ist eine schon seit Jahrhunderten bekannte Methode der Entgiftung und Immunabwehrstärkung. Es ist in verschiedenen Kulturkreisen gleichermassen bekannt (z.B. in Indien, Schamanische Medizin…). In unseren Breitengraden wurde es durch den ukrainischen Arzt Dr. Karach (wieder) bekannt und beliebt.

Da immer wieder unterschiedliche Angaben über die zu verwendenden Öle (weit jenseits der ursprünglichen Empfehlungen) vorliegen, möchte ich hier eine kleine Übersicht geben.

Beim Ölziehen werden durch die Lymphflüssigkeit und über die Schleimhäute schädliche Bakterien (z.B. Streptococcus mutans), Viren, andere Krankheitserreger (z.B. Pilze), Giftstoffe (z.B. Amalgam) oder Medikamentenrückstände (z.B. Cortison) in die Mundhöhle transportiert (diese sind in der Öl-Zieh-Flüssigkeit nachweisbar). Dort werden sie vom Öl (den ungesättigten Stellen des Pflanzenöls) aufgenommen, gebunden und dem Körper entzogen. Das Immunsystem wird so entlastet. Da in der Mundhöhle beim Ölziehen eine Emulsion entsteht, werden sowohl fettlösliche als auch wasserlösliche Giftstoffe gebunden und ausgeschieden.

Zum dauerhaften Ölziehen ist biologisches, unraffiniertes Sonnenblumenöl am besten geeignet:
Es ist relativ geschmacksneutral und hat ausreichend ungesättigte Stellen an den Fettsäuren, um Giftstoffe zu binden. Ausserdem enthält hochwertiges Sonnenblumenöl einen hohen Anteil Vitamin E, welches während des Ölziehens über die Mundschleimhaut aufgenommen wird. Übrigens werden in allen traditionellen Ölzieh-Anleitungen mehrfach ungesättigte Fette verschiedener Art empfohlen. Niemals gesättigte Fette oder einfach ungesättigte.

Weniger geeignet ist das oftmals (aber nicht traditionell) empfohlene Olivenöl:
Es ist ein „einfach-ungesättigtes“ Öl und kann daher weniger Giftstoffe binden als „mehrfach-ungesättigte“ Öle. Das bedeutet: gleicher Aufwand bei bedeutend weniger Effekt.

Natürlich kann man auch andere hochwertige, mehrfach ungesättigte Öle (z.B. Sesamöl, Walnussöl, Distelöl) verwenden oder auch abwechseln: meist werden diese aber wegen ihres starken Eigengeschmacks abgelehnt.

Die intensivste Entgiftung über die Mundschleimhaut erreicht man durch das Ölziehen mit hochwertigem Leinöl:
Es wirkt auch schon ohne Ölziehen (also über die Nahrung aufgenommen) entgiftend – in Kombination mit dieser Methode erreicht man allerdings einen noch größeren Entgiftungserfolg!
Leinöl sollte aber nur ab und an intensiv zum Ölziehen verwendet werden, da es – bei Daueranwendung – unter Umständen Schäden an eventuell vorhandenen Kunststoff-Zahnfüllungen verursachen kann (Leinöl zersetzt jeglichen Kunststoff!)

Intensivkur mit Leinöl (wird einmalig durchgeführt):
Man nimmt (möglichst in der Früh auf nüchternen Magen) 1 EL Leinöl in den Mund und zieht dieses heftig zwischen den Zähnen (wie Mundspülen) durch. Möglichst den gesamten Mundraum kräftig mit Leinöl durchspülen.
Dies macht man bis das Leinöl einen unangenehmen Geschmack annimmt. Nun spuckt man das Leinöl aus und wiederholt diesen Vorgang so lange, bis nach ca. 5 Minuten Spülen kein unangenehmer Geschmack mehr entsteht oder/und das ausgespuckte Öl weiß wie Milch ist. Solange die Färbung der Flüssigkeit noch gelblich ist, ist der Vorgang noch nicht abgeschlossen. Das kann nach dem 2. bis 3. Mal Spülen oder auch später sein (je nach „Belastungszustand“ des Körpers).

Nach dieser Intensivkur setzt man für 6-8 Wochen das „klassische“ Ölziehen fort:
Dafür nimmt man nun hochwertiges Sonnenblumenöl und „spült“ mindestens 1x täglich für 15-20 Minuten (zum Intensivieren wird 3x täglich empfohlen) – möglichst in der Früh auf nüchternen Magen 1 EL Öl intensiv in der Mundhöhle. Je fester gespült wird, umso höher der Erfolg!

Ölziehen mit VCO:
Da VCO (Virgin Coconut Oil) ein gesättigtes Fett ist, wirkt es „nur“ lokal – da dafür hervorragend! Bei allen (auch entzündlichen) Problemen in der Mundhöhle/Zahnfleisch etc. und auch zum Aufhellen der Zähne ist VCO wunderbar geeignet und effektiver wie andere Öle. Allerdings wirkt VCO hier NICHT ganzkörperlich (reflektorisch bis in den Darm z.B.) da es gesättigt ist und daher keine Toxine binden kann.

WICHTIG:
Die im Mund entstandene „Spülflüssigkeit“ darf niemals geschluckt werden! Sie enthält nun die auszuleitenden Gift- und Schadstoffe.
 Nach dem Vorgang Zähne putzen.

Die Ölzieh-Kur wird (je nach Krankheitsbild und/oder weiterer Entgiftungsmaßnahmen) 2-3x jährlich durchgeführt.

Ein merklicher Erfolg ist am raschesten an Zähnen und Zahnfleisch erkennbar: Zähne werden sichtbar heller und das Zahnfleisch festigt sich merklich. Eventuelles Zahnfleischbluten hört auf und der Mundgeschmack wird besser.

Empfohlen ist das regelmäßige Ölziehen bei:

  • chronischen Erkrankungen (z.B. Krebs, Morbus Crohn, Colitis….)
  • Immunabwehrschwäche (häufige Erkältungen, Allergien…)
  • Herzkrankheiten, Lungenkrankheiten, Lebererkrankungen, Nierenkrankheiten und Blasenbeschwerden
  • Darmerkrankungen und Unverträglichkeiten, Mundgerruch
  • Hautproblemen (Schuppenflechte, Akne, Neurodermitis)
  • Migräne, Zahnschmerzen und Parodontose
  • Rheumatische Erkrankungen und Arthritis
  • Erkältungen, grippale Infekte, Stirn- und Nebenhöhlenverschleimung, Halsschmerzen

Hinweis:
Natürlich ersetzt das Ölziehen niemals den Gang zum Arzt und dient auch nicht als Ersatz klassischer Therapien sondern ist eine wunderbare Ergänzung derselben!

Erstverschlimmerungen sind möglich!
Wie bei allen wirksamen naturheilkundlichen Empfehlungen und Therapien kann es auch beim Ölziehen zu einer Erstverschlimmerung von entweder schon bestehenden Beschwerden kommen, oder es können „versteckte“ Symptome in den Vordergrund kommen.
Erstverschlimmerungen sind zwar unangenehm, man sollte aber das Ölziehen nicht abbrechen, sondern den Entgiftungsprozess fortsetzen!

Übrigens:
Zwei wissenschaftliche Studien belegen die Wirkung des Ölziehen bei verschiedenen, im Mund vorkommenden Bakterienarten. Streptococcus mutans – ein bakterieller Keim der für die Entstehung von Zahnkaries verantwortlich ist – wurde als Messfaktor für die Untersuchungen herangezogen.
Den Probanden wurde aufgetragen, 10 Minuten täglich ihren Mund mit Sesamöl zu spülen. Das Ergebnis zeigte nach 4 Wochen eine erheblich gesenkte Bakterienanzahl!

Tipp:
Wer mehr über natürliche Entgiftungsmethoden mit “Zutaten” aus dem Lebensmittelschrank erfahren möchte, dem empfehle ich unseren 3,5 stündigen Kurs (ja: ich hab heillos überzogen) samt ausführlicher Unterlagen mit detaillierten Kur-Angaben “Frühjahrsputz für den Körper”.
Es besteht die Möglichkeit diesen nachzuordern – dazu bitte eine e-mail an info@lowcarb-ketogen.de schicken. Weitere Informationen zum Inhalt des Kurses findet man HIER.