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Ernährung bei Autoimmunerkrankungen – Einführung

Speziell bei Mb. Hashimoto

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Ernährung bei Autoimmunerkrankungen – Einführung

Autoimmunerkrankungen sind dauerentzündliche Geschehen im Körper, wo sich das Immunsystem „irrtümlich“ gegen körpereigene Zellen bzw. Organe richtet und diese nach und nach zerstört. Im Falle von Mb. Hashimoto richtet sich die Erkrankung gegen die Schilddrüse und „frisst“ diese langsam auf. Hashimoto ist also keine Schilddrüsenerkrankung, sondern eine Erkrankung des Immunsystems! Deutlich erkennbar an den entsprechenden Antikörpern im Blut!

Die genaue Ursache von Autoimmunerkrankungen ist noch nicht gänzlich erforscht – allerdings zeichnen sich einige begünstigende Faktoren deutlich ab:

  • Stress
  • Geschwächte Immunabwehr
  • Falsche Ernährung
  • „Leaky-Gut-Syndrom“ (Störung der Darmschleimhaut)

Zum Thema Ernährung bei Autoimmunerkrankungen kursieren unzählige – zum Teil kuriose – Empfehlungen, die mehr oder weniger zur allgemeinen Verwirrung beitragen!
Nimmt man allerdings seriöse Studien und auch Erfahrungsberichte von Betroffenen, so kristallisieren sich einige, sehr hilfreiche Ernährungsrichtlinien für Autoimmun-Erkrankte heraus:

  1. 100% glutenfreie Ernährung (besonders bei Hashimoto, MS, Diabetes Typ I, Rheuma, AI Hauterkrankungen etc. wirkungsvoll) IMG_3359-imp
  2. LowCarb-Kost
  3. Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln ohne Zusatzstoffe
  4. Sojafreie Ernährung
  5. Vermeiden von entzündungsfördernden Lebensmitteln
  6. Milch-Eiweiß-freie Ernährung (bei Vielen angeraten, jedoch nicht immer)
  7. Darmgesunde Ernährung
  8. Hohen Vitamin D-Spiegel
  9. Vermehrte Aufnahme von Antioxidantien
    Da alle angeführten Punkte sehr umfangreiche Kapitel sind, werde ich sie getrennt bearbeiten und hier im Blog zur Verfügung stellen!

 Ad 1.) Glutenfreie Ernährung

Nach meiner Hashi-Diagnose musste ich mich im Internet erstmal schlau machen, was das eigentlich für mich bedeutet.
Am unverständlichsten war für mich die – häufig auf amerikanischen und englischen Info-Seiten – Empfehlung, mich zu 100% glutenfrei zu ernähren!

Ich konnte keinen Zusammenhang von Gluten zur Schilddrüse bzw. dem Immunsystem herstellen – Darmprobleme hatte ich zeitlebens NIE!
Aber: ich probier ja gerne alles aus – und ich wollte alles unternehmen, damit mich der Hashimoto nicht im Griff hat! Außerdem machte ich mich über das Thema Gluten schlau – und bin seither überzeugte glutenfrei-Empfehlerin!

Unser Darm ist mit dem Immunsystem untrennbar verbunden – er bildet ja die Basis für ca. 60-80% unserer Immunabwehr.
Autoimmunerkrankte haben zumeist ein Problem im Darm (Leaky-Gut, Candida, Störungen der Darmflora…) – auch ohne besonderer Darmbeschwerden! Zu diesem Thema kommt in Kürze noch ein eigener Beitrag.

Gluten (= das Klebereiweiß von Getreide) fördert bei vielen Personen massiv die Entstehung des sogenannten „Leaky-Gut“: dabei wird die Darmschleimhaut für Nahrungspartikel und Antigene von Darmbakterien durchlässig – d.h. es kommen Partikel ins Blut, die dort absolut nicht hingehören! Das Immunsystem läuft angesichts der „Eindringlinge“ Amok und kann bald nicht mehr unterscheiden zwischen „guten“ und „schlechten“ Zellen. Das Chaos im Körper ist perfekt!

Eine Überreaktion des Immunsystems ist weder für Hashimoto-Betroffene, noch für andere „Autoimmune“ gut! Das Immunsystem ist ohnehin schon aus dem Gleichgewicht – Reize über die Ernährung sind absolut vermeidbar. Mit einiger Geduld und Konsequenz schafft man es das Immunsystem so zu beruhigen, dass es nicht wegen jeder kleinen „Entgleisung“ Amok läuft. Der Hauptreiz bei uns Hashis ist und bleibt allerdings Gluten – die von Gluten ausgelöste Immunreaktion ist schlimmstenfalls erst nach 6 Monaten (!!!) nicht mehr nachweisbar! Daher gilt wirklich die Empfehlung sich zu 100% glutenfrei zu ernähren um das Immunsystem nicht zusätzlich zu pushen!

Das bedeutet im Klartext: jeder „Ausrutscher“ (winzige Menge Gluten reicht da schon) wirft den therapeutischen Erfolg wieder um bis zu 6 Monate zurück!

Die Auswirkungen von Gluten auf das Immunsystem zeigen sich in unterschiedlichsten Variationen (darum ist der Zusammenhang so schwer zu erkennen): die ausgelösten Entzündungen zeigen sich bei manchen an den Gelenken (Schwellungen, Schmerzen – bis hin zu einer weiteren AI: der rheumatoiden Arthritis), bei manchen an der Haut (trockene, juckende Haut, Hauterkrankungen wie Vitiligo, Psoriasis….), bei manchen im Kopf als Konzentrationsmangel, Migräne, Depressionen, Angst und Vergesslichkeit. Die Liste läßt sich leider endlos fortsetzen……

Weitere zahlreiche Untersuchungen bestätigen den engen Zusammenhang zwischen AI-Schilddrüsenerkrankungen und Gluten (1, 2, 3, 4).

Ein weiterer erschreckenden Zusammenhang zwischen Hashimoto und Gluten: Hashimoto-Patienten mit einer Glutenunverträglichkeit müssen 49% (!!) mehr T4 Hormone produzieren um einen gesunden TSH-Spiegel zu erreichen! Bericht siehe HIER

Eine Glutenintoleranz ist im Gegensatz zur manifesten Zöliakie sehr schwer zu diagnostizieren: angebotene Blut- und Stuhltests testen nur eine einzelne Gluten-Komponente – das alpha-gliadin.
Tatsächlich können auch alle anderen Gluten-Komponenten eine Immunreaktion auslösen wie z.B. omega-gliadin, gamma-gliadin etc… Ein genauerer Beitrag über die Austest-Möglichkeiten folgt in Kürze.

Meine ganz persönliche Empfehlung: Thunfischsteak auf Eierschwammerl und Vogerlsalat
4-6 Wochen eine wirklich 100% glutenfreie Ernährung durchziehen und sich gut beobachten ob man eine Veränderung an sich feststellen kann. Nach diesen 4-6 Wochen einen Full-Gluten-Tag (Brot, Müsli, Nudeln, Pizza) – also einen üblichen Esstag einlegen und wieder beobachten. Meist erübrigt sich dann jegliche Diskussion über eine weitere glutenfreie Ernährung 😉

Hinweis: wenn man sich schon längere Zeit glutenfrei ernährt macht kein Blut- oder Stuhltest wirklich Sinn, da alle Antikörper negativ sein werden. Erst nach einer mehrwöchigen (!) Glutenbelastung sind diese wieder nachweisbar – bis dahin geht man aber meist durch die Hölle!

Hinweis 2: in Österreich wird von der „normalen“ Gebietskrankenkasse bei vorliegender Hashimoto-Diagnose ein Gentest auf Zöliakie bezahlt (!!!). Das ist für mich eigentlich der größte „Beweis“ für den bekannten Zusammenhang zwischen Gluten und Hashi: keine Krankenkasse zahlt freiwillig einen 800 Euronen-Test, wenn nicht ein begründeter Verdacht besteht. Dieser Test wird auch nicht bei allen Autoimmunerkrankungen bezahlt. Ich hab selbst bei der Tiroler Gebietskrankenkasse rückgefragt, weil ich es nicht glauben wollte!

Dieser Test bringt übrigens nix: sollte er negativ ausfallen, dann ist das immer noch nicht eindeutig, da ja immer noch die Gluten-Intoleranz (s.o.) vorliegen kann. Ich hab mich nicht testen lassen.

Weitere interessante Links zum Thema:

Prevalence of thyroid disorders in untreated adult celiac disease patients and effect of gluten withdrawal: an Italian multicenter study: The American Journal of Gastroenterology (2001) 96, 751–757; HIER nachzulesen

Non-Celiac Gluten Sensitivity: The New Frontier of Gluten Related Disorders:
Oct 2013; 5(10): 3839–3853. Published online Sep 26, 2013.  HIER nachzulesen

Unterschied zwischen Zöliakie und NCGS (nicht-Zöliakie-Glutensensitivität): HIER nachzulesen

Einfluss behandelter Zöliakie auf die Levothyroxin-Dosis: j.amjmed.2011.09.003 HIER der Artikel

Celiac Disease and Autoimmune Thyroid Disease – interessanter Bericht HIER

Im nächsten Beitrag gebe ich – neben weiteren Gluten-Informationen – Hilfestellung für eine erfolgreiche Umstellung auf glutenfreie Ernährung.
Ausserdem hab ich gerade die Zusage von Vilmos Fux bekommen: er wird einen Gastartikel zum komplizierten Thema Glutentests schreiben! Ich freu mich schon drauf! Vorerst aber halte ich ihm sämtliche Daumen für seine Prüfung diese Woche!

140 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo! Ich habe eine frage an euch. Ich suche eine gute Hausarzt in Wien. Meine hat überhaupt keine Ahnung über Autoimmunerkrankungen. Ich habe seit ca. 4 Jahre Haschimoto. Ich ernähre mich seit 8 Monaten nach Autoimmun Paleo Ernährung. Ich habe 20 kg abgenommen und ich fühle mich viel besser aber ich brauche ein Arzt oder Ärztin wer unterstützt mich. Danke vielmals!

    Antworten

  2. Tolle Infos :-), bin gerade beim googeln auf diese Seite gestoßen. Habe vor gut einem Monat Hashimoto diagnostiziert bekommen, Flecken auf der Schilddrüse, Blutwerte entsprechend. Nehme noch keine Tabletten, mein Arzt (Internist) möchte erst, dass ich 3 Monate 100% auf Gluten verzichte, und anschließend die Blut-/Schilddrüsenwerte wieder kontrollieren. Seit 01.01. gebe ich mein Bestes, mich 100% glutenfrei zu ernähren, dabei sind die offensichtlichen Glutenpools wie in Nudeln, Brot, Müsli usw. enthalten ja schnell erkannt, schwierig wird es finde ich, wenn Weizen in Nahrungsmitteln versteckt ist, wo man – oder zumindest ich – es nicht vermutet hätte, wie Sojasauce (habe auch erst auf dieser Seite erfahren, dass Soja für Hashimoto auch nicht gut ist). Ich habe immer schon einen großen Bogen um Fertigprodukte gemacht, aber in Restaurants oder zu Gast bei Freunden usw. könnte es schwierig werden, Gluten mit “freiem Auge” zu erkennen. Hat jemand gute Tipps für mich was das betrifft?

    Ich habe noch keine sonderliche Gewichtszunahme bemerken können, ich hoffe sehr, dass es so bleibt (+ 7 kg in den letzten 5 Monaten, aber ich hab auch kaum mehr Sport gemacht, weil ich immer so unglaublich müde bin und manchmal auch eine ziemlich depressive Stimmung habe). Wird die wie es aussieht ja typische Gewichtszunahme durch Einnahme der Hormone denn im Falle gestoppt/die Unterfunktion gut ausgeglichen? Ich sehe meinen Arzt erst Ende März wieder für den neuerlichen Bluttest. Zusätzlich bekomme ich auch Infusionen wegen massivem Eisenmangel (Eisen seit fast 1 Jahr praktisch nicht vorhanden, sehr schwer in den Griff zu bekommen).

    Ich freu mich sehr über weitere Infos, lg & danke!

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  3. Hallo,
    ich freue mich auf weitere Infos und danke schon mal im Voraus.

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  4. Hallo, freue mich über Infos und Hilfestellung für die mir schwere bevorstehende Zeit. LG Lisa

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  5. ….und was mich noch ärgert >:(
    da meinte mein Doc, Hashi würde daran liegen, dass ich halt eine – Frau – bin. Jawoll. Frauen bekämen sowas, jede dritte angeblich. Ich meine, früher ist ja auch Diabetis als ALTERSZUCKER bezeichnet worden. Wenn man älter würde, käme dann Diabetis. Heute wird es NUR NOCH Diabetis II genannt. Weil es auch schon Teenager bekommen, heutzutage. Wobei heutzutage erkannt wird, dass Zivi-Krankheiten fast ausschließlich mit Ernährung zu tun haben. Mit Vererbung kommt man da nicht immer weiter. Erbkrankheiten hat man sofort, bei Lebenseintritt, alles andere können Dispositionen sein, die erst durch Fehl-Lebensweisen entfacht werden, oder neu inszeniert. So meine Erfahrung, wenn ich mich so umsehe.

    Ist es denn hier erlaubt, Links einzusetzen, bzw. zitierte Texte von themenorientierten Webseiten?

    🙂

    Antworten

  6. Hallo Daniela,
    Hast du deine Werte eigentlich irgendwie mal gepostet? Ich meine, wie hoch sind deine Antikörper noch? Mein Mann hat seit 2 Jahren Zöliakie und dadurch haben wir uns sehr mit glutenfrei beschäftigt! Ich bin seit drei Monaten 100 pro glutenfrei und die Antikörper haben sich auf über die Hälfte verringert!!! Bin gespannt wie weit die noch absinken.
    Lg Christina

    Antworten

  7. Hallo Manuela,
    Hast du deine Werte eigentlich irgendwie mal gepostet? Ich meine, wie hoch sind deine Antikörper noch? Mein Mann hat seit 2 Jahren Zöliakie und dadurch haben wir uns sehr mit glutenfrei beschäftigt! Ich bin seit drei Monaten 100 pro glutenfrei und die Antikörper haben sich auf über die Hälfte verringert!!! Bin gespannt wie weit die noch absinken.
    Lg Christina

    Antworten

    • Bei mir haben sie sich nicht verringert. Trotz 100% glutenfrei. Also gibts bei mir einen anderen von hunderten Triggern. Mach gerade einen Test – im November mess ich wieder.

      Antworten

      • Hallo Daniela,

        dann sind deine Werte höchstwahrscheinlich nicht gluteninduziert. Obwohl es nicht auf eine unbedingte Gluten(Gliadin)intoleranz oder sogar Zöliakie ankommt, könnte es bei dir vielleicht auch mit Östrogendominanz, Progesteronmangel, zu tun haben. Hast du eigentlich schon mal einen medizinischen Test machen lassen. Oder doktorst du vielleicht lieber autodidaktisch herum. 😉
        Man sollte einmal alles wirklich abgeklärt haben, um dann noch, als letzten Ausweg, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, so wie du es klugerweise machst.
        Mein Hausarzt sprach ja auch erst von Jodmangel, dann meinte er, Jod würde bei mir keinerlei Wirkung mehr erzielen. Er sprach wohl indirekt auf die Wechseljahre an, in der ich ja altermäßig sein kann. Dennoch haben viele mit Glutenvermeidung viele gesundheitliche Vorteile errungen.
        Laborwerte erhält man ja nicht vorgetragen. Weil Laien angeblich nichts damit anfangen können? Die Ärzte sollten uns nicht immer für so “ungebildet” halten. Wir sind alle wesentlich besser informiert, als vielleicht noch vor ein paar Zig-Jahren.

        🙂 Manuela

        Antworten

        • Liebe Manuela – ich doktore nicht autodidakt herum, ich bin in hervorragender ärztlicher Betreuung. Ja – das ist wirklich selten! Bin hormonell, Vitamin- und Mineralstoffmässig toll unter Kontrolle und mittlererweile therapiert. Und auch mein Arzt sagte, dass die Antikörper bei mir nicht von Gluten getriggert werden, es kann aber trotzdem das Immunsystem allgemein belasten. Ich vermeid Gluten trotzdem zu 100%

          Antworten

          • Liebe DAniela,

            übersehe bitte nicht meine 😉 Emoticons. Niemals sollte es ein Angriff sein. Ich bin aber gerne mal ein bisschen ironisch. 😀
            Ja, wenn es anderswo getriggert ist, dann kann die Suche lange dauern.
            Die Gabe von Thyroxin ist immer noch besser als Progesteron. Ich las mal, dass Östrogenersatztherapien nicht so gesund sein sollen.
            Wir, die Industriebevölkerung, ernähren uns denaturiert, auch deswegen,weil uns kaum jemand sagt, wie es richtiger gemacht werden kann.
            Was sagt dein Arzt zu Homöopathie? Bei der ja die SD ihre Eigenständigkeit, so weit wie möglich, behält. Behalten soll, laut Homöopathie.

            🙂 Manuela

          • Nein, nein – überseh schon keine Emoticons. Ich fühl mich supergut, seit endlich nach langem Verweigern Progesteron zu meinem Kombipräparat dazu kam. Homöopathisch hab ich jetzt nicht die durchschlagenden, überzeugenden Erfolge daher kommt die für mich nicht in Frage. Bin wie gesagt mit TCM und guter ärztlicher Versorgung sehr gut unterwegs, werd das auch mal nicht ändern. Hab lange genug experimentiert um auf den für mich passenden Weg zu kommen 🙂

    • Hallo Christina,

      dann sind deine SD-Probleme auch gluteninduziert? Obwohl du, scheinbar, keine Zöliakie hast? Werte werden von Ärzten nicht so gerne vorgelegt. Meine Eno(krimi)nologin 😉 hatte auch das Gespräch ziemlich kurz abgefasst. Nicht einmal auf das “bunte Bildchen” der SD wollte sie näher eingehen. Die Schulmedizin will mit den Thyroxin die SD vollkommen abhängig machen, bis die SD nicht mehr von allein Hormone (T3, T4) produzieren kann.
      Homöopathisch würde zumindest, laut Homöopathie, der SD ihre noch eigene mögliche Selbständigkeit unterstützt werdenl und erhalten bleiben.

      🙂 Manuela

      Antworten

  8. Sorry. 🙂
    Deshalb machte ich auch ein Fragezeichen dahinter. War mir ja auch nicht so ganz sicher.
    Schmarren?? 😀 Ach, jetzt mal son schönen Kaiserschmarren mit Apfelmus. Der müsste doch auch glutenfrei zu machen sein.

    Antworten

    • Schmarrenrezept gibts schon läääääängst natürlich! Als Österreicherin kann ich darauf nicht verzichten – aber vegan geht der halt nicht 😉

      Antworten

      • Hallo und Alarm,

        ich bin ja mal ganz verzweifelt. Da bin ich doch heute bei meinem guten Hausarzt, und alle Untersuchungen vom Endo(krimi)nologen waren ok, alles im grünen Bereich.
        Ich fragte ihn, was denn die Usache von HT (Hashimoto) wäre, : “da würde es keine Studien drüber geben, und mit Gluten hätte es überhaupt nichts zu tun”.
        Es wird ja auch behauptet, dass es Ursachen gibt, : zu viel Jod, wie bei den Japanern bsw. und so weit ich weiß, essen die dort kein Brot, sowie alle Asiaten in der Regel kein glutenhaltiges Getreide verzehren.
        Mr. Hashimoto war ja selbst ein Japaner und entdeckte in den 1920er Jahren die nach ihm benannte Autoimmunkrankheit. Und zu der Zeit gab es auch noch keine Reaktorunfälle. Allerdings viele Algen.
        Lt. Berichten stand: dass die Asiaten das überschüssige Jod (bei 600 mikrogramm Jod pro Tag) über die Schilddrüse quer zur Niere einfach ausscheiden würden.

        Wie mein Doc schon sagte, mein Immunsystem würde mein Schildkrötchen 😉 angreifen. Aber da ja nichts von nichts kommen kann, muss es doch da ein Etwas geben. Als Ursache.
        Fachärzte und auch Allgemeinmediziner erhalten während ihrer Ausbildung, die von der Pharma finanziert wird, nur bis zu 2% Ernährungslehre. Kaum mehr.
        Die Pharma will nur Pillen, nicht des Menschen Willen.

        Was bringt den Doktor um sein Brot?/ a) Die Gesundheit, b) der Tod./ Drum hält der Arzt, auf daß er lebe,/ uns zwischen beiden in der Schwebe.
        Eugen Roth (1895-1976), dt. Autor

        Die Asiaten fermentieren alles was Soja angeht. Miso, Tempeh ….
        sämtliche Naturvölker fermentieren oder weichen zumindest ihren Hirse, Quinoa, Amaranth ein .. wir Industriellen ATMEN das (Weizen)Mehl ein 😀

        Landen eigentlich die neuen Kommentare ganz oben oder ganz unten? 😉

        mit lieben Füßen, Manuela 🙂

        Antworten

  9. 🙂
    Ketogen = viel Fleisch und tierische Fette? Ob das mal für den Darm zuträglich ist?! 😉
    Nachgewiesen und ebenfalls auch durch viele Erfahrungsberichte Rohveganern ist, dass diese Ernährung die Darmflora auf natürlichem Wege regeneriert und normalisiert. Welches Tier KOCHT seine Nahrung? Die Befindlichkeiten, so auch meine, haben sich um 180 Grad zum Besseren gewendet.
    Eher ist es so, dass wir nicht genug Salzsäure im Magen haben um rohes Fleisch zu verdauen. Wir sind ja schon empflindlich, wenn wir rohes Fleisch verarbeiten in der Küche. Oder, warum wird empfohlen, so akribisch sauber hinterher alles zu reinigen. Ein Löwe hätte mit einem fleischkontaminiertem Küchenbrettchen keine Probleme. 😉
    Pflanzliche Nahrungsmittel sind ja nicht alle gleichsam wirkend.
    Was wir wirklich garen sollten, sind Hülsenfrüchte, Reis, Rhabarber, Kartoffeln. Getreide sollte eingeweicht oder gekeimt werden, Soja fermentiert.
    Obwohl ich auch schon Linsen und Erbsen gekeimt und roh verputzt habe. In Salat passt das ganz gut. Große Mengen sollten es aber nicht sein. Geschmacklich mag ich da auch lieber den gekochten Linsentopf.
    Asiaten essen äußert wenig Soja, höchstens fermentiert und das auch nur als Soße oder Miso. Von Soja habe ich mich ebenfalls scheiden lassen. Es wird ja auch immer geglaubt, dass die Deutschen Sauerkraut-Mampfer wären. Auch das vereinleibe ich mir roh. Jeden Tag eine, zwei Gabeln. Im Winter keine Erkältungen mehr.
    Was Getreide angeht, : nur noch Amaranth, Quinoa, Hirse, Buchweizen, Reis manchmal 😉 .
    Heute machte ich mir Schupfnudeln mit Kichererbsenmehl und Buchweizenmehl.

    Kann schon sein, dass es nicht nur mit Facharztausbildung zu tun hat, aber die Schulungen, und auch teilweise das Studium an der Uni, werden zum Teil von der Pharma mitfinanziert. Dann will die Pharma natürlich gerne sehen, dass die Ärzte die Patienten zu Tablettengreifern macht, über das notwenige Maß hinaus.

    Was mich auch noch erschreckt, dass mir gesagt wurde, ich würde jetzt das Tyroxin ein Leben lang brauchen. Da ist man ja abhängig von wie ein Diabetiker von Insulin.

    mit lieben Fuß, Manuela 🙂

    Antworten

    • Manuela – ketogene Ernährung bedeutet absolut nicht Fleisch und viel tierisches Fett! Ist absoluter Schmarren! Bedarfsdeckendes Eiweiß kann aus allen Eiweißquellen gegessen werden die man möchte und das beste keto-förderliche Fett ist VCO und Avocadoöl/Olivenöl. Wer möchte kann auch Butter/Rahm noch zusätzlich nehmen. Muss man aber nicht.

      Antworten

  10. Liebe Daniela,

    ich schreib noch mal. Bin Neuling und hab noch so viele Fragen.
    1. Inwiefern lebst du sehr konsequent?
    2. Zieht Hashi wirklich noch die von dir aufgezählten “Autos” an sich?
    3. Sind die Pupse komplett verschwunden, wenn Gluten wegfällt?
    4. Obwohl ja schon bei Roh-Vegan die Pupse “nur noch duften” 😀 ….
    5. Haben die Endo(krimi)nologen mehr Durchblick, zumal meine Endo meinte, auch Jod wäre nur Jod, ob Jodat oder Jodit?
    6. Zuviel Jod, (Japaner), zuwenig Jod (wie ich), könnten Auslöser sein? Dazu noch Gluten pur? Und Sojaprodukte mittelmäßig viel?
    7. Da die Doc`s ja immer behaupten, nichts und niemand könne die Ursachen erklären, und wir hier uns auf Gluten verabreden, muss doch aber dennoch was dran sein. Es gibt sehr wohl Studien darüber. Vielleicht will nur die Pharma da uns, einschließlich die Ärzte, nicht damit involvieren, denn “schlau macht die Pharma “arm”. 😉
    Ok, okee, auch bei der Pharma gibt es nicht nur schwarze Schafe. 😀

    Alle meine Fragen sind natürlich auch an alle anderen Lebensexperten gerichtet, zumal ja nur DIESE genau wissen, wie der Hashi läuft. 🙂

    mit freundlichen Füßen, Manuela 🙂

    Antworten

    • Ich lebe zu 100% glutenfrei, zu 90% LowCarb bis ketogen (immer im Wechsel – so wie ich es brauch). Und JA: es ist erwiesen, dass jede AI weitere anzieht. Die “Prioritäten” vom Hashi hab ich dir schon aufgezählt.
      Pupse sind NICHT normal – hängen aber nicht nur mit Gluten zusammen.
      Rohvegan = schlimme Herausforderung für Darm. Wir haben definitiv keine Verdauungsenzyme für pflanzliche Nahrung, daher MUSS sie aufbereitet werden. Mangelernährung und veränderte Darmflora ist die Folge.
      “Durchblick” haben nur wenige Ärzte – hat nichts mit der Facharztausbildung zu tun. Mein “Profiendokrinologe” (mit gutem Namen hier) hatte NULL Durchblick, mein Hausarzt betüdelt mich unglaublich gut! Ich bin quasi wieder “die Alte”.
      Soja schießt die Schilddrüse ab. Bei jedem. Auch mittelmässige Mengen. Ach ja: gehört noch zu meiner 100%-vermeidensliste (hab ich verdrängt).

      Antworten

  11. Hallo,
    ich bin mal neu hier. 🙂 Vor etwa einer Woche diagnostizierte mir mein Hausarzt Hashimoto. Er nannte es sogar SD-Rheuma. Alle fachlichen Untersuchungen wurden bei einem Endokrinologen abgeleistet. TSH-Werte weiß ich zwar noch nicht. Heute großes Blutbild gezapft.
    Wenn ich lese, was ihr alle so für Beschwerden habt, davon hab ich (noch) keine einzigen. Vielleicht sind meine Befinden aber auch zu zart. Herzstolpern, mal schnell ungeduldig, dann wieder unheimlich träge ;), Hautjucken mit innerer Unruhe(besonders nach Nudeln, Toast, Süßigkeiten), Normalgewicht, keine Zöliakie. Keine Darmbeschwerden, außer die normalen Blähungen , die man halt so hat. Oder sind Blähungen DOCH NICHT normal?? 😀
    Da ich schon viel im Internet über die Zusammenhänge von Hashi + Gluten gelesen habe, mein Hausarzt diese Korrelation als nicht so erstrebenswert findet, und es immer heißt, dass noch nicht feststeht, was meine SD angreift, muss es dennoch eine Ursache geben. Da ich mich seit der letzten 5 Jahre vegan bis hin zu roh-vegan verköstigt habe, d.h. auch null Fisch – null Jod, auch nicht im Salz, kann also auch kein Jodüberschuss der Auslöser sein. Zumal ich unheimlich viel Seitan und Soja schnabulierte, und Nudeln, Nudeln, Nudeln, werde ich nun auch noch “glutenfrei” hinzunehmen. Eure Erfahrungen bestätigen mir sehr deutlich, dass es da einen Zusammenhang gibt.
    Und sehr wohl gibt es so einige Studien darüber, was mein Hausarzt verneinte. Ich glaube auch, dass die Ärzte in diesen Sachen nicht so richtig geschult werden. Weil, die Pharma verdient ja nichts an glutenfreien Patienten.
    Japaner haben Jodüberschuss dank Meeresgemüsen, die Europäer lieben glutenreiches Brot und Genudel. Und eine genetische Disposition kann es auch nicht sein, da im Laufe der Zeit verhältnismäßig immer MEHR Menschen SD-Probleme erfahren. Daher sollte das Ganze ganzheitlich angegangen werden.

    ganzheitlich grüßt Manuela 🙂

    Antworten

    • Liebe Manuela – ich war auch erstaunt: aber es gibt ein Leben ohne Furz! 😀 Dachte auch, die wären normal! Vegan und Hashi ist eine denkbar ungünstige Konstellation! Vegan ohne Soja und glutenfrei ist eine wirkliche Herausforderung – tust du das aber nicht, dann ruinierst du deine Schildi nur schneller. Ziel ist ja der Stopp vom Hashi und das Vermeiden weiterer Autoimmunerkrankungen, welche der Hashi ja leider magisch anzieht. Besonders mag er Rheuma, Psoriasis, Vitiligo, Diabetes und Zöliakie. In wechselnder Reihenfolge. Ach ja: Fibromyalgie hab ich vergessen. Alles Erkrankungen die zumindest ICH nicht zusätzlich bekommen möchte, daher bin ich sehr konsequent! Ganz liebe Grüße, Daniela

      Antworten

      • Liebe Daniela,

        toll, deine schnelle Antwort. 🙂
        Mein Anspruch ist ja am liebsten roh-vegan aus ethischen und auch gesundheitlichen Gründen, vorsorglich, und glutenfrei: würde bedeuten:
        Obst, Gemüse, alle Saaten, glutenfreie Körnchen, Pilze usw. Also , da gibt es milliarden Beeren und Körnchen 😀
        Ist es denn möglich, dass Hashi von allein weggeehen kann? Also, wenn durch Gluten ausgelöst, dann hab ich wohl den (Hasen) Hashi schon abgeschossen. Nur Vögel können von Natur aus Getreide keimen. Gluten ist Kleister, Käse auch. 😉
        Es bleibt scheinbar nicht mehr viel übrig, bei meiner Variante, aber womöglich ist dann genau das übrig, was der Mensch ohnehin nur essen sollte, weil er Herbivore ist, oder warum wird Fleisch gegart und gewürzt und die Löwen grillen ihr Zebra höchstwahrscheinlich 😀 nicht.
        Beiß mal in ein rohes Schnitzel. :p Der Rest ist Vorstellung.

        Hat auch dir der Arzt NICHT gesagt, was die Ursache für dein Hashi sein könnte? Ärzte lehnen ja die Korrelation von Hashi und Gluten überwiegend ab.
        Freu mich auf Antwort.

        glutenfreie Grüße, Manuela

        Antworten

  12. Hallo,
    vielen Dank für deine Berichte über die Zusammenhänge Hashi und Gluten/Leaky Gut. Endlich jemand der das in aller Deutlichkeit publik macht. Ich habe auch Hashi seit 15 Jahren. Mehrfach falsch diagnostiziert und behandelt. Alle wollen die SD behandeln, keiner das Immunsystem… Ein Wahnsinn. Ich hatte von Hashi und Gluten in einem Buch gelesen und mich seitdem glutenfrei ernährt.

    Innerhalb von 5 Monaten waren meine TPO Antikörper von 700 auf 30,44 gefallen (unter Normalbereich)!! Würde ich also jetzt einen Bluttest machen, findet kein Arzt mehr den Hashi, weil quasi keine Antikörper. Trotzdem hab ich es. Und ich habe gelesen, dass viele eigentlich Hashi haben, aber die Labordiagnostik, die in D von der Kasse gezahlt wird im ersten Schritt nur TSH testet und bei Wert ausser der Norm sofort Hormone verordnet werden. Die Pharmaindustrie freut sich und der Patient leidet weiter, weil die Immunangriffe ja nicht aufhören… Eine Modulation des Immunsystems ist das erstrebenswerte Ziel!! Es gibt leider viel zu wenig Ärzte, die das verstanden haben.

    Der Wert war bei mir deshalb so hoch, weil mir eine Ärztin Echinacea verordnet hat, ohne zu wissen/checken, dass ich ein TH-1-Dominanz habe und das den Immunangriff geboostet hat. Ich fühlte mich sehr schlecht. Glücklicherweise konnte ich mein Befinden und den Blutwert durch glutenfreie Ernährung relativ schnell wieder verbessern. Dieses Wissen muss unbedingt verbreitet werden! Und die Patienten müssen auf die richtigen SD-Hormone bestehen. Es gibt auch noch andere Präparate neben L-Thyroxin! Ich komme mit einem Kombi-Präparat besser klar (Novothyral enthält T3 und T4). Außerdem Vitamin D-Wert checken!

    Vielen Dank für diesen tollen Bericht!
    Und bitte weitere Infos.

    Herzliche Grüße,
    Stefanie

    // Quelle meines Wissens u.a.: “Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto anders behandeln” von Datis Kharrazian

    Antworten

    • Liebe Stefanie – danke für deinen Bericht! Auch mir geht es seit der Umstellung auf ein Kombipräparat erst wirklich gut! Einige Massnahmen zusätzlich und ich fühl mich nun wie “die Alte”! Schade, dass soooo wenige Ärzte sich wirklich für Hashi interessieren…..

      Antworten

    • Ich komme mit Novothyral überhaupt nicht klar. Mein Ft3 war viel zu hoch. Habe Mich so schlecht gefühlt. Bin jetzt wieder zurück auf LT aber möchte noch mehr über Behandlung mit TCM erfahren. Das kann auf dauer ja nicht gut fur die Nieren sein.

      Antworten

  13. Hallo, ich erhielt die Diagnose vor 23 Jahren. Ich habe mich schon zu Deinem Seminar im September angemeldet und freue mich über weitere Infos.

    Antworten

  14. Hallo,

    ich habe seit vielen Jahren SD-Unterfunktion und Hashi (wurde erst vor 10 Jahren bei meinem Kinderwunsch entdeckt und habe bis heute keine Kinder bekommen), Rheuma (cP),
    Vitiligo und 30 Kg Übergewicht. Aufklärung gab es von keinem der Ärzte. Hab bis jetzt keinen Arzt entdeckt, der die Zusammenhänge ansatzweise erkennt. War bis jetzt ratlos, weil diverse Diäten überhaupt nichts gebracht haben. Ich freue mich über weitere Infos. DANKE

    Antworten

  15. Liebe Frau Pfeifer, bin gerade total happy Ihre Seite gefunden zu haben. Hashi habe nicht nur ich sondern auch meine Schwester, ein “Familien-Dilemma” sozusagen. Ich bin um jede Info, Rezepte sehr dankbar

    Antworten

  16. Sehr interessant!
    Meine Diagnose liegt nun ca 4 Jahre zurück und ich wurde Null aufgeklärt. Tabletten nahm ich wegen Unterfunktion bereits über 10 Jahre ein. ..nun wurde einfach das Jod gestrichen und sonst wirklich nichts erklärt. Und ich plage mich mit Migräne und Antriebslosigkeit rum…Gelenkschmerzen…
    wozu geht man eigentlich zum Arzt? Nur um drn Hinweis zu bekommen “Sie sollten abnehmen “?!?!?!

    Antworten

  17. Hallo, ich freue mich über weitere Info zu glutenfreier Ernährung. Danke 🙂
    LG
    Natalie

    Antworten

  18. Hallo Daniela,
    meine Schilddrüse musste Ende letzten Jahres leider entfernt werden. Hashi, große kalte Knoten, Volumen re. 68 ml….
    Seit gut zwei Jahren recherchiere ich über Hashimoto und endlich stoße ich auf deine Seite!
    Mein HA habe ich glücklicherweise gewechselt, ging zum Nephrologen wegen was anderem und der sagt als erstes: “Sie haben eine Hashi”. Meinen Verdacht diesbezüglich hatte mein HA immer mit: “Da ist nichts” und “ich habe noch nie eine echte Hashimotothyreoiditis gesehen”. Würde sagen, gesehen ja, jedoch nicht erkannt!
    Bei einem Endokrinologen war ich Anfang letzten Jahres auch, mit allen von mir angeleierten Befunden die eindeutig wahren. Kommentar des Herrn der noch nicht einmal abgetastet oder ein Sono machte, die Befunde sich nicht ansah, auch nicht das eindeutige Scintigramm: “Setzen Sie das L-Th ab, das regeneriert sich wieder, kommen Sie in 9 Monaten noch mal vorbei. Ihre Müdigkeit kommt woanders her, das hat mit der Schilddrüse nichts zu tun!”.
    (Na wenn ich das gemacht hätte, währe ich wohl noch gar auf dem Zahnfleisch dahergekommen)
    Hat schon mal jemand gehört, dass sich Narbengewebe regeneriert? Ein “Hashi-Streusselkuchen”, so sah das Schilddrüsengewebe aus!
    Fast jeder Hashi kennt die unterschiedlichsten Befindlichkeiten: Migräne, Muskel- und Knochenschmerzen, Schwäche in den selben, Fibromyalgie, Rheumatische Veränderungen, Infekte … ectr, ectr.
    Erst der Nephrologe informierte mich über Glutenfrei, Selen und andere Ergänzungen! Untersuchte Vit D3, alle B’ s, Selen ectr. Alles viel zu niedrig! D3 bei 12 ng! (was der HA normal fand!). Der Nephrologe substituierte und macht gleichzeitig klar, dass vor einer OP kein Weg vorbei führt! So war es.
    Das nach einem mehr als 20 jährigen Leidensweg, erst vom Nephrologen ernst genommen!

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  19. Super Seite 🙂 Ich freu mich schon alle Rezepte auszuprobieren

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  20. Hallöchen, ich freue mich auch über weitere News per Mail 🙂

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  21. Hallo, danke für die leicht verdaulichen Infos. Endlich beginne ich zu verstehen was in meinem Körper so alles los ist.
    Angelika

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  22. Hallo ihr Lieben … Leider haben mich diese ganzen Festtags Aktivitäten wieder aus meinen Glutenfreien Rythmus gerissen … Werde aber mit den Neujahrs Vorsätzen mein Glutenfreies Brotback Programm wieder fortsetzen und freue mich diesbezüglich auf Interessante Infos … Bis dahin alles Gute und Glutenfreien Rutsch ins näxte Neujahr … MfG Zora Rote …

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  23. Hallo Daniela

    ich habe vor ca. 4 Jahren die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis bekommen, und nehme natürlich Hormone (L-Thyroxin)
    Ich habe bereits versucht mich Getreidefrei zu ernähren, aber nach einigen Wochen entgleise ich wieder, was mir natürlich nicht gut tut.
    Ich bin durch Zufall auf Deine Seite gestoßen und finde diese sehr interessant.
    Es würde mich freuen, mehr von Dir zu lesen

    Bis dann

    Dagmar

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  24. Hallo,

    bin eben auf die Seite gekommen und möchte ein großes Dankeschön aussprechen.
    Ich habe seit 20 Jahren mit der Schilddrüse zu tun. Erst Basedow und seit ein paar Jahren einen Hashimoto.
    Seit einem Jahr merke ich das mir vorallem Weizenprodukte nicht bekommen.
    Lasse ich diese weg, bin ich gut dabei.
    Jedoch werde ich mir die Seite von Dir viel besser anschauen und mich danach richten.
    Über neue Berichte und Rezepte ect. freue ich mich sehr.
    Vielen Dank und ein gesundes glückbringendes neues Jahr 2015
    U. Jakob

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  25. Endlich unten angekommen 🙂 Hallo und ich bin gespannt auf weitere Beiträge

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  26. Hallo,
    ich habe seit ca 15 Jahren Hashi und es gibt immer wieder auf und abs.
    Danke für die interessanten Infos und ich bleibe dran.

    Antworten

  27. Hallo,
    ich würde mich auch über weitere Infos freuen.
    Viele Grüße

    Antworten

  28. Hallo, ich weiss erst seit 1 Monat von der Hashimoto Diagnose, aber es ist gut zu wissen, dass man von einander lernen bzw sich austauschen kann.

    Danke dafür!
    Lg Michaela

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  29. Hallo, meine Tochter und ich haben beide Hashimoto. Würde mich sehr über weitere Informationen freuen. Lieben Dank im Voraus.

    Antworten

  30. Hallo,ich habe etwa vor 3 Wochen die Diagnose Hashimoto bekommen. Das alles nach einem Karzinom in der Gebärmutterschleimhaut, Entfernung Gebärmutter und der Eierstöcke im März 2014. Ich hatte mich relativ schnell wieder erholt von den OP´s. Ich laufe viel und fühle mich gut dabei. Bei der letzten Kontrolluntersuchung hat nun meine Frauenärztin festgestellt, dass sich meine Schilddrüsenwerte in den Keller verabschiedet haben. Ich habe mich schon einige Wochen müde und lustlos gefühlt. Als Ursache habe ich halt die Wechseljahre vermutet. Nun bin ich auf Eure Seite gstoßen, weil ich schon wissen möchte, an was es wirklich liegt. Ich wusste bisher nicht, dass man mit Hashimoto keine Gluten essen soll. Na toll, und ich esse jeden Morgen meinen Quark mit Leinöl und Haferflocken und Obst nach Angebot. Ich freue mich über ein paar Infos. 🙂 Vielen Dank.

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  31. Ich glaube Glutenfrei reicht nicht ganz. 🙁 bei Haschimoto. Ich ernähre mich seit Anfang 2014 weitgehend Glutenfrei. Bin da auf die üblichen Glutenfreien nicht ganz günstigen industriell hergestellten Sachen gestoßen. Meine Symptome nahmen zu.also weiter lesen. Der Thermin beim Endokrinologen noch lange hin. Soja als nächstes Übel identifizieren. Also auch weg damit. Meine Hausärztin ist zwar ruhig geblieben als ich ihr von meinem Vorhaben erzählte machte alle Tests die natürlich negativ waren bin ja Glutenfrei gewesen seit längerem. Habe dann von August bis September 10 kg abgenommen. Grund: habe die “Weizenwampe” gelesen und bei der Suche nach Rezepten auf eure Seiten gestoßen und wenn ich schon verzichten muss dann gleich richtig versucht Kh wegzulassen. 1. Ist finanziell günstiger wie Glutenfreie Artikel, 2 Man muss nicht immer auf Soja aufpassen, 3.kein Hungergefühl mehr. Kuchen, Süsskram etc. ließen mich kalt. Das nein Sagen viel mir nicht schwer. Für meine Umwelt habe ich eine Soja und Gluten Allergie. Meine Ärztin ist aus allen Wolken gefallen als ich hin musste. Blutest und volles Programm. Ich habe es gelassen gesehen und in mich hinein geschmunzelt. L Thyroxin von 175 auf 125 verringert. Aber meine Lebenswerte jetzt hab ich auch noch zum erhöhten Gamma TT noch zu viele Keton und Cholesterin ist auch Grenzwertig. Oh je. Aber besser wie beim letzten mal. Das ging alles mit einem Lächeln an mir vorbei. Ketose da wollte ich hin. Cholesterin besser und das mit einem Utopischen Eier verbrauch. Das was ich jetzt in der Woche habe bin ich früher einen Monat hingekommen. Ich habe noch mal versucht meiner Ärztin zu erklären was und wieso ich es mache da sie ja auch recht Homöopathisch eingestellt ist. Aber sie kam mit Andidepressiva und ähnlichem an. Ich habe dankend abgelehnt. Alles gut. Auch wenn ich es noch nicht ganz verstehe.Mein Start Gewicht 157 kg vor zwei Jahren mit 80% Methode und ständig Hungergefühl war hart. Abgeweckselt mit Migräne waren es zwei schwere Jahre mit vielen hoch und Tiefs. Seit gestern habe ich die 130 konstant hinter mich gelassen es geht jetzt langsamer aber ich fühle mich wohl. Ich passe nicht immer auf wieviel Kh ich zu mir nehme aber ich bin in der Ketose. Gestern habe ich das erste mal gesündigt, eine Eisschokolade aber nicht ganz. Sie war mir zu Süß und habe relativ schnell Kopfschmerzen bekommen. Meine Kollegen konnten es nicht verstehen und ich sie nicht wenn sie an einem stressigen Frühdienst nach essen jammern und beim Chefarzt Eisschokolade einfordern. Mir hatte nix gefehlt. Ja Hunger hatte ich und die Füße habe ich auch gemerkt.
    Noch mal vielen Dank was für mühe ihr euch macht. Ich bin auch über jede Info dankbar. Macht weiter so.
    LG Carmen

    Antworten

  32. Hallo,
    Ich würde mich sehr über weitere Infos freuen.
    Lg Monika

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  33. Danke für den superinformativen Artikel, hab ich gleich Mal an meinen Freund mit Hashimoto weitergeleitet!

    Antworten

  34. Liebe Daniela,
    bin auch Hashimoto-Patient und habe noch keinen guten Arzt gefunden. Versuche gerade (schon seit ca. 6 Wochen oder sogar länger) Gluten wegzulassen (ca. 90% weniger) weil meine Gelenke stark angeschwollen waren an der rechten Hand und es wurde schon besser (kann wieder unterschreiben). Habe auch starke Konzentrationsprobleme, massive Muskelverspannungen (HWS/LWS) und Schwindel beim Gehen (etc…). Fühle mich immer sehr müde und viel Arbeit bleibt liegen. Ich finde Ihre Beiträge sehr informativ allerdings wäre es auch gut, wenn man die wissenschaftlichen Studien auch in deutsch lesen könnte. Obwohl man als Hashimoto Erkrankter kein Jod zu sich nehmen sollte (Seefisch) gönne ich mir, wenn wir Essen gehen auch mal einen Fisch. Liebe Grüße und mach weiter so!
    Gabriele

    Antworten

    • Hallo Gabriele!
      100% glutenfrei wär besonders bei Gelenksproblemen besser als “nur” 90%!
      Und Jod in natürlicher Form wie in Fisch oder unraffiniertem Salz kann man ohne weiteres essen. Hab grad diese Problematik und die Jod-Panik mancher mit einem Spezialisten diskutiert. Vermeiden würd ich in natürlicher Form nur Salzwasseralgen. Ab und zu Meeresfisch oder Meeresfrüchte sind kein Problem. (ausser man verträgt sie nicht – das hat aber dann andere Gründe)

      Antworten

  35. Hallo , ich bin auch ein leidender Hashimoto Patient und lese gerade alles, sehr intressant! Man findet sich wieder;-)

    Antworten

  36. Hallo! Habe gerade den Artikel gefunden! Da kommt viel “Arbeit” auf mich zu, habe Hashimoto und müsste ~ 15 kg abnehmen!:-)

    Antworten

  37. Bin selber betroffen und immer wieder dankbar für neue Informationen zu Hashimoto

    Antworten

  38. Hallo…
    gehören auch zu den “Hashis” und würde mich über weitere Infos sehr freuen.
    liebe grüße

    Antworten

  39. Hallo Daniela,
    weißt du vielleicht ob man vor der Blutabnahme für einen Gentest wegen Zöliakie wieder Gluten essen muss?

    danke
    Marion

    Antworten

    • Für den Gentest musst du vorher NICHT Gluten essen. Dadurch ändern sich ja die entsprechenden Gene nicht. Kannst also getrost “glutenfrei” den Test machen!

      Antworten

  40. Tolle Seite, wirklich hilfreiche infos gefunden. Habe seit über 10 Jahren einen “Japaner im Hals” ist aber heute das erste Mal, das ich über glutenunverträglichkeit und Hashi höre! Mir hat damals die Umstellung von Levothyrox auf Novothyral super gut geholfen. Bin jetzt seit fast 2 monaten auf low carb und die ersten 7 kg sind schon weg! Bitte um mehr Infos ☺ Danke km Voraus, Domi

    Antworten

  41. Hallo Daniela,
    sehr interessante beiträge von dir.
    würde mich sehr darüber freuen, mehr zu erfahren.
    vielen dank Manuela.

    Antworten

  42. Hallo!!
    Habe Hashi diagnostiziert seit 3 jahren…keine besserung der symptome…schwitzattacken….herzrasen…gemütsschwankungen…müdigkeit und mein größtes problem: stetige gewichtszunahme!!!! Mein persönlicher alptraum seit jahren

    Antworten

  43. Hallo,
    Ich fand deinen Artikel echt interessant und hätte zu dem Thema gerne weitere Informationen und auch gerne Rezepte

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

    Lg Anna-lena

    Antworten

  44. Hallo, ich leide an mehreren Autoimmunkrankheiten. Schilddrüsenunterfunktion, Lichen ruber follikularis, lichen sclerosus. Ich weiß zwar nicht ob jetzt auch glutenfrei essen sollte, würde es aber gerne ausprobieren. Ich würde mich freuen mehr Infos ö.ä.zu bekommen. Zb. welche Lebensmittel darf ich essen.
    Liebe Grüße Christina

    Antworten

    • Hallo Christina! Schau mal hier im Blog bei “Hashimoto” – da findest du schon einige Beiträge die dir weiterhelfen können 🙂

      Antworten

  45. Hallo, ich bin über eine Empfehlung auf deine Seite aufmerksam geworden. Finde sie interessant informativ und bin neugierig auf Weiteres. Danke!:-)

    Antworten

  46. Hallo, will mehr Infos bitte…habe Hashi und ernähre mich seit 7 Wochen nach Paleo und bin immer auf der Suche nach neuen Rezepten..bei dir bin ich schon fündig geworden und konnte am Samstag meinen Gusto auf Süßes bezwingen.
    Freu mich auf weitere Rezepte
    Liebe Grüße aus Wien
    Manuela

    Antworten

  47. Hallo! 🙂
    Würde mich über weitere Infos per e-mail freuen 🙂

    Liebe Grüße
    Lydia ♥

    Antworten

  48. Hallo,
    ich heiße Marion, habe Hashimoto, viele Allergien mit den dazugehörenden Lebensmittelallergien, und eine Lactose- und Fructoseintolleranz. Ich bin sehr froh deine Seite gefunden zu haben. und würde mich über mehr Infos sehr freuen.
    Da ich mit meiner Ernährung leider sehr “schlampig” bin und ich mich von Brot alleine ernähren könnte, kann ich mir momentan gar nicht vorstellen wie ich es schaffen soll. Da es mir momentan aber wieder recht schlecht geht, bin ich hochmotiviert. 🙂
    Morgen geht es los mit Glutenfreier Ernährung, ganz ohne KH werde ich es wohl nicht schaffen.
    Ich freue mich schon auf Infos
    Marion

    Antworten

    • Unbedingt berichten wie es dir so geht! Geb dir auch gerne virtuellen “Fusstritt” 😀 (den brauch ich ja selber auch immer 😉 )
      Priorität bei Hashi ist eh glutenfreie Kost. Wenn man noch abnehmen will/muss, dann kommt auch LowCarb ins Spiel…

      Antworten

  49. Super!
    Danke für die Nachricht bezüglich Gluten – Test bei Hashi in Österreich; Werd mich vielleicht mal wirklich darum kümmern; Hab die 100% Glutenfreie Ernährung wieder etwas schleifen lassen, könne also sein, dass man etwas sieht, bzw. vielleicht fällt mir mit einem pos. Ergebnis das durchhalten von total Glutenfrei wieder leichter…
    Achja- und über weitere Infos würd ich mich freuen;-)
    Elli

    Antworten

    • Wenn du diesen Test machst, dann wird deine genetische Disposition zu Zöliakie getestet. Wenn er positiv ausfällt, dann ist eh alles klar. Falls er negativ ist, dann ist leider nix klar: die Glutenintoleranz kann trotzdem da sein – die ist ja nicht genetisch bedingt. Daher hab ich mich nicht testen lassen 🙂 Aber falls du dich testen lasst: sag mir, ob du es problemlos durchsetzen konntest bitte!

      Antworten

  50. Hallo, habe auch hashimoto und würde mich über mehr Infos freuen.

    Antworten

  51. Hi Daniella!
    Danke für dein tolles Bericht. Ernähre mich seit April letzten Jahres glutenfrei. Freue mich auf die nächsten Beiträge und deine Rezepte.

    Freundliche Grüße
    Petra

    Antworten

  52. Pingback: Glutenfreie Ernährung - Hilfestellung zur Umstellung | LowCarbGoodies

  53. Hallo, vielen Dank für die vielen Infos auch insbesondere zu Hashimoto. Ich habe die Diagnose erst kürzlich bekommen, bin aber schon seit längerem Migränepatientin. Vor drei Jahren wurde aufgrund von Gallensteinen auch meine Gallenblase entfernt. Schon beim letzten Artikel dachte ich, wahnsinn…das erste Mal dass ich auch von Zusammenhängen meiner ganzen Problemchen gelesen habe.
    Mir persönlich fällt der Verzicht auf Getreideprodukte so wahnsinnig schwer…kann da jemand von ähnlichen Problemen berichten und wird es mit der Zeit einfacher wenn man vielleicht merkt dass es einem damit besser geht?

    Antworten

    • Mich erstaunen die Zusammenhänge auch immer wieder! Morgen kommt noch ein “Gluten-Bericht” – vielleicht wirds dann für dich klarer, warum dir der Verzicht auf Getreide soooo schwer fällt 😉 Bin schon gspannt, was du dazu sagst!

      Antworten

    • Hallo Tamara, ich ernähre mich seit 2,5 Jahren komplett glutenfrei, keinen raffinierten Zucker und keine Milchprodukte. Es geht mir so gut wie nie zuvor. Und vor allem keine Migräne mehr. Habe dabei eine ganz neue ‘Küche’ entdeckt. Und ja, nach ca. einem halben Jahr gehst du ein Weihnachtsplätzchen, Brotdurft und Nudeln vorbei, findest, dass sie toll riechen, aber essen möchtest du sie nicht. Ich lebe in Italien, im Land von Pizza, Pasta und Brot… no Problem! Viel Erfolg!

      Antworten

  54. Hallo Daniela, freue mich schon auf gute Rezepte. 🙂

    Antworten

  55. Hallo! Der Hinweis zum Bluttest erklärt für mich einiges! Alles i.O. laut Bluttest und Schilddrüsenwerte. Vermute aber Candida aufgrund meiner Beobachtung der Symptome und Recherchen – freue mich über weitere Infos. Danke!

    Antworten

  56. Toller und sehr verständlich geschriebener Artikel liebe Daniela – DANKE!!!
    Ich kann nur jedem, der eine Autoimmunerkrankung hat, raten diesen Weg zu gehen. Ich selbst (Morbus Basedow) bin diesen Weg mit Daniela gegangen und seit fast einem Jahr beschwerdefrei. Es ist zwar am Anfang etwas schwierig, da beim Ablegen der Gewohnheiten der Kopf mitspielen muss, aber dann geht es ganz einfach. Hier sind so viele super Rezepte!

    Antworten

  57. Hallo, würde mich über weitere Informationen und Rezepte freuen.
    Vielen Dank
    Gruß Conny Dubler

    Antworten

  58. Danke für die Infos!
    Das wird hart, aber ich werd’s auf alle Fälle versuchen…

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  59. Hallo, mein Name ist Andrea und ich habe seit nunmehr 20 Jahren Hashi…
    mit dem üblichen Leidensweg und nach wie vor 30 kg zuviel auf den Rippen. Habe nach langer Odysse nun einen Endokrinologen gefunden, der offensichtlich was von dieser Krankheit versteht und auch dort war der allererste Hinweis, sich glutenfrei zu ernähren. Habt ihr vielleicht ein paar gute Tipps, wo man entsprechendes Brot herbekommt oder muss ich selbst backen? Liebe Grüße
    Andrea

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    • Andrea: glutenfreie Brote sind soooo schnell selber gemacht – schau mal hier im Blog unter der Kategorie “Brote” – da findest du schon welche. Von glutenfreien Ersatzprodukten aus dem Handel rate ich eher ab: sie enthalten oftmals einen großen Anteil Soja – und genau das ist für uns Hashis ja auch nicht gesund! In meinem Erstlingsbuch (siehe bei Buchbestellung) sind auch noch ein paar Brotrezepte zu finden…

      Antworten

    • Hallo ihr lieben, mein Freund hat Hashimoto, der isst aber ganz normal und ich ess glutenfrei und zusätzlich überwiegend nach dem Autoimunprotokoll weil ich schon einen Leaky Gut habe und keine AI bekommen will… vielleicht hab ich aber auch schon eine, hab die letzten beiden Jahre fast 20kg zugenommen und bin Matsche im Kopf etc. Hab auch schon Mal meine Schilddrüse durchchecken lassen und da wurde mir gesagt meine Werte seien alle ok, aber wie ich jetzt lernte gibts da ja mehrere Werte auf die man achten muss und bei mir wurd garantiert nur der klassische Test durchgeführt. Ich lass mich jetzt noch Mal testen bei jemandem der Ahnung davon hat!
      Aber zurück zur Ernährung… beim Autoimunprotokoll darf man auch keinen Reis, Samen etc. also darf ich das Brot nicht mehr essen, aber wenn man “nur” glutenfrei essen will kann ich die glutenfreien Brote von Schnitzer sehr empfehlen, da ist – jedenfalls in keiner der Sorten die ich bisher gegessen hab – Soja drin und sie sind wirklich wirklich lecker! Wenn ich Mal keine Lust zum selber backen hatte oder wenn ich Mal irgendwo hin zum frühstücken eingeladen war hab ich mir immer die mitgenommen. Aufschneiden in den Toaster stecken funktioniert genauso gut wie im Backofen backen. Kann ich sehr empfehlen! Mein Lieblingsbrot ist das Dark Forest/Schwarzwaldbrot, das Focaccia und das normale Baguette. Aber eigentlich ist alles gut was ich probiert hab, nur die Mürbeplätzchen kann ich nicht empfehlen, die waren staubtrocken und geschmacksneutral! Gibts bei mir im Bioladen und im Reformhaus oder auch bei Amazon… Bei den Preisen fällt man erst Mal hinten rüber und die Brote sind auch sehr klein, aber ich war einfach glücklich auch ne “einfache” Lösung zu haben und hab mir das ewige Brot Morgens und Abends und zum Salat und zur Suppe und zum Auflauf eh abgewöhnt gehabt, also wenn man nur gelegentlich mal Brot ist und das nur eine Ergänzung ist dann gehts. Und die Qualität ist wirklich 10x besser als die Sachen von Schär, die ich schon ohne das Soja Problem echt bäh finde!

      Antworten

  60. Danke für den tollen Artikel und ich freue mich auf weitere Information!

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  61. Nahrungsmittelallergien Typ III wurden bei mir vor ca. 3 Jahren festegestellt, u.a. Gluten. Einen Zusammenhang mit HT hat die Ärztin allerdings nicht erkannt. Esse seit 1 Jahr wieder Gluten in Form von selbstgemahlenen demeter-Getreide-Arten. Allerdings sind entzündliche Prozeße u.a. an den Gelenken weiterhin vorhanden.
    Sehr interessant. Ich werde dies austesten und weiter verfolgen . Dankesehr.

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  62. Hallo
    Danke für die Info.
    Gilt sicher auch für Morbus Basedow.

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