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Glutenfreie Ernährung – Hilfestellung zur Umstellung

 Brot Ulten

Da man immer häufiger von negativen Auswirkungen von Gluten auf die Gesundheit hört möchte ich hier nochmal eine kleine Zusammenfassung des interessanten Themas geben.

Gluten ist – wie schon im vorigen Beitrag erklärt – ein Eiweißbestandteil verschiedener Getreidekörner, welches bei der Verarbeitung die „Klebeeigenschaft“ des Mehles bewirkt. Es wird auch als „Klebereiweiss“ bezeichnet. Glutenhältige Backwaren sind nicht krümelig, sondern luftig und trotzdem stabil.
Gluten ist der Überbegriff für verschiedene Eiweiße im Getreidekorn: am bekanntesten sind Gliadin und Glutenin – enthalten vor allem im Weizen, Dinkel und Roggen (aber auch Hafer, Gerste, Kamut).

Gliadin ist ein Lektin und erhöht im Darm die Freisetzung von Zonulin – dem Protein welches die Darmschleimhaut „öffnet“ und durchlässig macht (= Leaky Gut). Zu diesem Thema folgt ein eigener Beitrag.
Gliadin wird durch unsere Verdauungsenzyme nicht angegriffen – es ist resistent dagegen. Leider beeinflusst es auch unser Lymphgewebe – es löst dort schleichende bis massive Entzündungsreaktionen aus. Diese chronischen „Mikroentzündungen“ stehen in engem Zusammenhang mit verschiedensten Autoimmunerkrankungen (Multiple Sklerose, Hashimoto, Diabetes Mellitus Typ I, Schuppenflechte, Rheumatoide Arthritis etc.) sowie Krebserkrankungen.

Auffallend ist die rasche Besserung vieler Beschwerden innerhalb kürzester Zeit glutenfreier Ernährung!

Übrigens: Gliadine gelten als Opiat! Sie verbinden sich in unserem Gehirn mit den Opioidrezeptoren und regen den Appetit nach mehr “Stoff” an! Ein Zustand der Abhängigkeit tritt ein. Vielleicht hilft diese Erklärung denjenigen zu einem besseren Verständnis, denen es besonders schwer fällt auf Getreideprodukte zu verzichten! Nachzulesen HIER .

Die wohl bekannteste Erkrankung im Zusammenhang mit Gluten ist die Zöliakie: dabei führt der Verzehr von glutenhältigen Lebensmitteln zu einer chronischen Entzündung der Darmschleimhaut bis hin zu einem völligen Abbau der Darmzotten. Dadurch kommt es neben massiven Darmbeschwerden (Durchfall, Erbrechen, Krämpfe) auch zu Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Depressionen und verschiedensten Mangelerscheinungen – besonders von Eisen.

In Europa ist schon 1 Person von 100 – in Nordeuropa sogar 1 von 75 Personen von der Zöliakie betroffen! Tendenz drastisch steigend!

Die Glutenintoleranz ist leider noch ein „Stiefkind“ in der Medizin: ihre Beschwerdebilder sind so mannigfaltig, dass eine eindeutige Diagnose sehr schwer zu stellen ist, bzw. die Beschwerdebilder viel zu selten mit Gluten in Verbindung gebracht werden. Dabei ist eine Besserung der Beschwerden innerhalb 2-3 Wochen Gluten-Karrenz deutlich merkbar! Über die verschiedenen Möglichkeiten der Austestung folgt in Kürze ein eigener Gastbeitrag eines Mediziners.

Von der Glutenintoleranz sind offiziell 7-8 Leute von 100 betroffen: die Dunkelziffer liegt aber bestimmt höher.

Von der zerstörerischen Wirkung von Gluten ist eigentlich jeder betroffen: die Wirkung (Reizung der Darmschleimhaut, Entzündungsförderung, Leaky Gut…) ist immer die gleiche – nur die Auswirkungen auf den Körper unterscheiden sich in der Ausprägung und Stärke der Symptome: von keinerlei Auswirkung bis Zöliakie spannt sich die variantenreiche “Symptompalette”.

Warum nimmt die Glutenintoleranz in der heutigen Zeit so zu?
Im Gegensatz zu den Getreiden (besonders des Weizens) unserer Vorfahren sind diese kein eigentliches Naturprodukt mehr, sondern wurden in den letzten 50-60 Jahren hochgezüchtet und z.T. genetisch verändert um höchstmögliche Erträge bei gleichzeitiger Abwehr von Schädlingen zu erzielen.
Vor 50 Jahren betrug der Glutengehalt von Weizen nur 5 Prozent (merkbar am Brot: früher krümelte es leicht und war von kompakterer Konsistenz). Der moderne Weizen entstand als Produkt der Genforschung aus den 60er und 70er Jahren.

Der Glutengehalt vom heutigen Weizen (auch Bio-Weizen) beträgt knapp 50% (!) – bei gleichzeitig gestiegenem Konsum von Brot, Backwaren, Kuchen, Pizza, Nudeln etc. (früher alles „Luxus-Lebensmittel“). Man kann man sich so die massive Belastung unseres Körpers und des Immunsystems vorstellen!

Unser Verdauungs- und Immunsystem hat sich in einem so kurzen Zeitraum nicht an diese Überbelastung von Gluten anpassen können – zahlreiche Folgeerkrankungen werden damit in Verbindung gebracht:

  • Massives Übergewicht
  • Diabetes
  • Darmerkrankungen
  • Herzerkrankungen
  • Reflux
  • Hauterkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • Migräne
  • Depressionen
  • Demenz
  • uvam

Was muss man bei einer erfolgreichen Ernährungsumstellung beachten:

Grundsätzlich bedeutet eine gesunde, glutenfreie Ernährung NICHT auf die nun neuerdings so zahlreich angebotenen glutenfreien Ersatzprodukte und -mehle auszuweichen! Sie sind weder LowCarb, noch empfehlenswert! Oftmals sind Sojaprodukte enthalten (ebenfalls nicht ratsam – nicht nur bei Hashimoto), bzw. auch zahlreiche Zusatzstoffe die mit gesunder Ernährung nichts zu tun haben. So z.B. enthalten sie oftmals neben Jod auch verschiedenste Backtriebmittel, Aromen, Zucker, raffinierte pflanzliche Fette usw. Die Rohstoffe sind oftmals stark verarbeitet oder gar synthetisch hergestellt – dies alles ist in einer gesunden Ernährung nicht anzuraten. Nicht falsch verstehen: „die Dosis macht das Gift“. Wenn man schon mal in die glutenfreie Produktpalette ausweicht, dann 1. selten und 2. wenigstens sojafrei 😉

Hier eine Aufstellung für einen erfolgreichen Umstieg auf eine glutenfreie Ernährung:

Glutenfreie Ernährung Tipps2 Glutenfreie Ernährung Tipps3 Glutenfreie Ernährung Tipps4 Glutenfreie Ernährung Tipps5 Glutenfreie Ernährung Tipps6 Glutenfreie Ernährung Tipps7

Im nächsten Beitrag gehts dann über die Sinnhaftigkeit einer LowCarb-Ernährung bei Hashimoto – ein ebenfalls interessantes Thema!
Vielen Dank an dieser Stelle für die vielen netten und motivierenden Rückmeldungen! Es freut mich sehr, wenn ich euch ein wenig “Licht ins Dunkel” dieser doch eher undurchsichtigen Erkrankung bringen kann!

Wer vor hat, seine Ernährung sinnvoll umzustellen, aber diesen Sommer noch nicht so richtig die Motivation dafür hat, den verweise ich hier auf den RESET-Kurs im September: er ist die ideale Möglichkeit in einer netten Gruppe mit gegenseitiger Motivation seine Ernährungsgewohnheiten mal kräftig zu hinterfragen und ev. umzustellen! Danke für die schon zahlreichen Anmeldungen – ich freu mich schon sehr auf den Kurs!

Weitere Informationen zum Thema Hashimoto bzw. guter, glutenfreier LowCarb-Rezepte erwünscht? Dann bitte weiter runter scrollen – ein kurzes “Hallo” kommentieren und “weitere Beiträge per e-mail erhalten” anklicken – so entgehen keine weiteren Informationen! (diese Funktion geht leider nicht ohne Kommentar :-( )

 

 

 

 

55 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Vielen Dank für die Info! Ist sehr informativ und hilfreich. Freue mich über mehr!
    LG Elke

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  2. Hallo,
    ich hätte auch gerne weitere Infos zum Thema Ernährung und Hashimoto.

    LG
    Sandra

    Antworten

  3. Hallo,
    ich hätte auch sehr gern weitere Infos.
    Wir ernähren uns schon eine ganze Weile low carb und seit etwas über einem halben Jahr glutenfrei.
    Wir haben alle Fibromyalgie und ich habe Hashimoto + Morbus Basedow. Am 30.12. letzten Jahres wurde mir dann meine Schilddrüse komplett entfernt.

    Vielen Dank schon mal.

    Antworten

  4. Hallo Daniela,
    danke für deine umfangreichen und hilfreichen Informationen! Bei mir wurde vor kurzem im Blutbefund der dringende Verdacht auf Hashimoto festgestellt und habe nun vor zwei Tagen begonnen meine Ernährung nach der TCM und glutenfrei umzustellen. Ich hoffe, dass sich dadurch meine Werte ein bisschen verbessern werden. Ich freue mich über Rezepte! Danke!
    Lg Barbara

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  5. Hallo,

    seit 2012 wurde bei mir die Autoimmunerkrankung festgestellt. Seitdem tun sich immer wieder neue Erkrankungen auf. Bei den Ärzten fühlt man sich als Hypochonter. Daher werde ich selbst alles versuchen um die Entzündung aufzuhalten und meine Ernährung auf glutenfreie Lebensmittel umstellen.
    Ich würde mich freuen weitere interessante Artikel und evtl. Rezepte über glutenfreie Ernährung zu erhalten.

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  6. Habe schon so lange ich denken kann Probleme mit der Verdauung. Oft wochenlang Durchfall, dann wieder plötzlich Verstopfung. Mehrere Autoimmunerkrankunge usw. Kam erst durch Infos über Hashimoto darauf, das die Ernährung einen großen Anteil daran haben kann. Wenn ich relativ wenig Kohlehydrate esse geht es mir besser. Den Umstieg auf Glutenfrei habe ich noch nicht geschafft, mir das aber nun vorgenommen. Will einfach wissen, ob es wirklich was bringt und ich meine körperlichen Beschwerden damit verbessern kann. Freue mich deshalb auf weitere Infos usw.

    Antworten

  7. Danke für den tollen Beitrag. Ich ernähre mich erst seit kurzem Low Carb und Glutenfrei. Ich möchte es nicht verschreien,aber ich habe über 45 Jahre fürchterliche Migräne (wöchentlich bis zu vier mal) und seit der Nahrungsumstellung kein einziges Mal. Jetzt müsst ich nur noch mein Hashimoto in den Griff bekommen und ich wäre restlos glücklich. Meine Lebensqualität ist enorm gestiegen. Dran bleiben ist meine Devise. Danke nochmal und liebe Grüße aus Wien

    Antworten

    • Migräne hängt vielfach mit Gluten zusammen! Wusste ich auch lange nicht! Wirst begeistert sein – mit Migräne ist man ja nur ein halber Mensch! Hatte dieses Leiden auch! Liebe Grüße nach Wien – bis eh bald!

      Antworten

  8. Hallo Daniela,
    Vielen vielen Dank für die vielen Tipps und Hinweise! Ich habe selber Hashimoto und ernähre mich jetzt schon seit drei Wochen glutenfrei. Seitdem bin ich zumindest tagsüber nicht mehr so müde, es gibt auch gar kein “Blubbern” mehr im Bauch (ich wusste gar nicht, dass ich ein Problem hatte), und ich fühle mich nicht mehr so voll, auch wenn ich dieselbe Menge esse wie zuvor. Es gibt da aber eine Sache, die mich schon die ganze Zeit beschäftigt, vllt kannst du mir da weiterhelfen: Mein Mann und meine Kinder essen weiterhin “normal”. Während mir die Umstellung auf glutenfreies Essen an sich gar nicht schwer fällt, weiss ich aber doch nicht so richtig, wie genau ich das nehmen muss: Wenn ich meiner Tochter ihr Schulbrot geschmiert habe, oder meinem Sohn das Toastbrot wieder auf sein Brettchen gelegt habe, muss ich mir dann die Finger waschen? Wenn ich für die anderen das Brot backe (ich backe selber mit Sauerteig), darf ich überhaupt den Mehlstaub einatmen? Man schluckt sicherlich auch Partikel dabei runter… und wie verhält sich das in diesem Zusammenhang mit Produkten, wo “Spuren von Gluten” enthalten sein können? Ist das nicht das gleiche, wie wenn ich ein Marmeladenglas auf dem Tisch offen stehen habe? Das kann ja dann auch Spuren von Gluten enthalten…
    Für einen Kommentar hierzu wäre ich dir sehr dankbar, denn ich finde nichts dazu bei Google.
    LG, Silke

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    • Hallo Silke!
      Wenn du Zöliakie hättest, dann würd ich so genau sein wie du es oben beschrieben hast. In “unserem” Fall achte darauf, dass du Gluten nicht isst und so sauber wie möglich arbeitest wie möglich – d.h. bevor du Gluten-Brot schneidest auf dem Brettchen dein Brot aufschneiden. Solltest du Mehl an den Händen haben – abwaschen bevor du etwas angreifst was du isst.
      Bzgl Mehlstaub: Mehl “inhalieren” is eh net so angenehm *lach* – und das bisserl Staub würd ich nicht als “gefährlich” ansehen!
      Produkte haben immer den Sicherheitshinweis von “Spuren von Gluten”: nicht beachten! Ist nur zur Sicherheit für die Firmen! Liebe Grüße, Daniela

      Antworten

      • Hallo Daniela!
        Wir haben neulich die Sendung mit der Maus über Zöliakie gesehen, daher meine Vorsicht.

        Antworten

      • ups, da würde was abgeschnitten… Jedenfalls danke für den Kommentar, das hilft mir weiter!
        LG, Silke

        Antworten

      • Hallo Daniela,

        ich beziehe mich auf Silkes Frage und Deine Antwort dazu. Heisst dass das man bei Hashi diese “Spuren von…” getrost vergessen kann?

        Danke schon mal für Deine Antwort

        LG Daniela

        Antworten

          • Hallo Daniela,

            danke für Deine rasche Antwort. Das macht mir das Leben doch um einiges leichter. Ich habe bisher ALLES was Spuren von Gluten oder Soja auf der Packung stehen hatte einen großen Bogen gemacht, da ich ja auch hier gelesen hatte dass nur das kleinste Fitzelchen Gluten Entzündungsschübe verursachen kann. Wie gut dass ich nun weiss dass “Spuren” noch weniger als Fitzelchen sind 🙂

            Wünsche schöne Weihnachten

            LG Daniela

          • Noch eine beruhigende Antwort obendrauf: hab mit Experten gesprochen, die mir geraten haben 6 Monate so akribisch hinter Gluten her zu sein wie wenn ich wilde Allergie hätte. Danach brauch ich auf Fitzelchen nicht achten, soll aber weiter alle glutenhältigen Speisen meiden. Also keine Ausrutscher, keine gebundenen Saucen etc. Aber ich brauch nicht bei jedem Würstel nachfragen…. Das erleichtert ungemein!

          • Hallo Daniela,
            Bedeutet dass, in Würstchen ist kaum Gluten drin? Hab nämlich in letzter Zeit auch immer zuschauen müssen, wenn die anderen auf dem Weihnachtsmarkt was gegessen haben…
            LG, Silke

          • In Österreich sind nur mehr sehr selten Würste MIT Gluten erhältlich. Manche Wurstsorten KÖNNEN etwas Gluten enthalten: Weißwürste, Brat-, Leber- und Blutwürste sowie manch Leberkäse. Man bekommt aber sehr leicht Auskunft ob oder ob nicht. Ich kauf z.B. immer Neuburger-Leberkäse: garantiert ohne. Auch alle Wurstprodukte von 2 Großmetzkern in meiner Umgebung sind absolut frei. Wie es in D ist weiß ich nicht – schätze aber mal ähnlich wie bei uns.

          • Ich finde es hier in D auch sehr schwer etwas zu finden WAS nicht irgendwie mit Weizen (Gluten,Glutamat) “verseucht” ist.

            @Silke: Ich weiss ja nicht wo Du her kommst, aber bei uns hat L*DL ganz gute Auswahl an Weizenfreien (Wurst)-Artikeln. Auch habe ich mich bei der DZG registriert und bin dort Mitglied. Da bekomme ich dann Handbücher mit Glutenfreien Lebensmitteln welcheauch immer wieder aktualisiert werden und ich kann in der online-Datenbank nach sehen. Das hat mir sehr viel geholfen. Aber man darf sich nicht darauf verlassen. Lesen muss man trotzdem. Das habe ich gerade bei den Nikoläusen für die Kinder gesehen. Laut Liste ist M**ka frei von Gluten, auf der Umverpackung steht leider etwas anderes…

            LG Daniela

  9. Hallo, ich habe heute meinen ersten glutenfreien Tag hinter mir und fühle mich tatsächlich schon jetzt besser! Bei mir besteht der Verdacht auf Hashimoto und ich bin gerade mitten in den Untersuchungen und somit auch noch ganz am Anfang mit dem Thema Hashi und gluten-, milch- und sojafreier Ernährung und freue mich darauf, hier mehr zu lesen und zu erfahren,

    liebe Grüße
    Sabine

    Antworten

  10. Liebe Daniela, erst einmal danke für die vielen informativen Artikel.
    Als Hashimoto-Patientin freue ich mich natürlich über alle weiteren Informationen. Besonders Hashimoto und Low Carb interessiert mich, da ich seit 1 Woche Low Carb mache und ich mir ehrlich geagt nicht vorstellen kann eman von so vielen Fettstufen abnehmen kann. Begonnen habe ich die Umstellung mit 4 Wochen striktem Glutenverzicht und nun in Kombi mit Low Carb. So war der Übergang für mich leichter.
    Was für mich eigentlich besonders schlimm ist, ist dass ich um die Zusammenhänge nur aus dem Internet weiß bzw. mir dort mühsam zusammen suche. Ich bin hier in D schon bei zig Ärzten, Osteopathen, Heilpraktikern etc. gewesen. Immer erzählte ich dass ich permanent zunehme obwohl ich mich “Gesund” ernähre (also keine Limo, keine Fix- oder Fastfood-Produkte etc. Dafür aber viel Bio und frisch und überwiegend Salate und Gemüse) und keiner ging darauf ein. Auch als ich sagte der Hunger tut mir körperlich weh, ich kratze mir bei Hunger alles blutig, ich bin müde, schlaff, kann mich nicht konzentrieren, habe Migräne, Angstzustände etc. hat keiner eine Rat dazu gewusst. Zu meinem Geiwichtsproblem habe ich zu hören bekommen ich solle es mit FDH probieren oder mit W** W***. Na ganz toll… Von denen habe ich ZUGENOMMEN. Wenn ich dass dann sagte gab es nur schiefe Blicke so nach dem Motto”lass das heimliche Essen dann nimmst Du auch ab”. Nachdem ich mich nun aber durch das Internet gewühlt habe weiß ich warum ich wie ein Hefeklos aussehe und es mir so schlecht geht. Das Zauberwort heisst Gluten! 2 Wochen strikter Verzicht und mir ging es um 100% besser. Keine Schmerzen mehr, keine Müdigkeit, kein schmerzender Hunger mehr usw.
    Nun hoffe ich mein extremes Übergewicht noch abbauen zu können. Gluten kommt mir aber auf jeden nie wieder ins Haus! So viel steht zumindest fest 😉

    Ich freue mich nun auf den Low Carb Bericht und setze direkt mein Häkchen bei der Benachrichtigung.

    Ich wünsche Dir, liebe Daniela, weiterhin alles Gute und danke Dir für diese informative Seite und Dein leckeres Brotbuch. Ohne das würde ich Low Carb sicherlich nicht schaffen 😉

    Herzliche Grüße
    Daniela

    P.s.: Wie ich jetzt fest stellte vertrage ich auch keine Kuhmilch. Meinen Kaffee trinke ich nun mit Ziegemilch. Das klappt sehr gut

    Antworten

  11. Leide unter starker Migräne und freue mich über neue Zugänge!!!

    Antworten

  12. Hallo liebe Daniela, verfolge deine sehr interessante Seite nun schon seit einiger Zeit. Bin seit Ende 2013 an Krebs erkrankt und darauf im März 2014 auf eine Low carb / Ketogene Diät umgestiegen und Glutenfrei , mit Erfolg es geht mir gut dabei .Bin zurzeit auf Reha und von der anwesenden Diätologen ein wenig komisch auf meine Ernährung angesprochen worden. Aber deine Seite bestätigt mich immer wieder . Vielen Dank

    Antworten

    • Schade dass die Diätologen sich nicht weiterbilden. In Deutschland gibts schon einige Univ.Kliniken und in den USA sowieso, die ketogene Ernährung ihren Krebspatienten empfehlen! Beiss bitte durch – wenn du Fragen hast, bitte gerne bei mir melden! Alles Gute!

      Antworten

  13. Guten Tag,
    ich interessiere mich sehr für die Rezepte
    Beste Grüße
    Yvonne

    Antworten

  14. Hallo
    Super Seite hier.. Ich finde wirklich, bis auf wenige Ausnahmen das die besten Tipps wirklich immer noch von betroffenne Selber kommen. Aber ich hab mal ne Frage. : Wie machst du das mit Low Carb und Glutenfrei. ? Meine ganzen Produkte ( Pseudogetreide und Co . haben viel KH ). Und das ich keine KH vertrage habe ich endlich begriffen da ich wie wahrscheinlich viele hier auch unter diversen NH leide.
    Ich verfolge wirklich gern deine Seite.
    Danke für deine Mühe

    Antworten

    • LowCarb und glutenfrei geht supereinfach: verwende keine Fertigprodukte (sind auch nicht wirklich gesund)! Die haben wirklich viel KHs! Darum poste ich ja so viele Rezepte, Brote etc. die allesamt LowCarb UND glutenfrei sind! Wenn mich mal der Rappel nach KHs packt, dann mach ich mir ein herrliches Risotto. Liebe Grüße

      Antworten

  15. Hi, Danke für die hilfreichen Tipps! Jetzt weiß ich auch, warum ich mich heute so schlapp fühle (nach den Würsten gestern).

    Antworten

  16. Freue mich über weitere interessante Artikeln!!! Danke für die ganzen Aufklärungen.
    Lg

    Antworten

  17. Danke für deine tollen Rezepte, ich bin schon gespannt auf den Kurs im September.
    LG Ute

    Antworten

  18. Hätte gerne noch weitere Berichte über Gluten. Habe auch Hashimoto.

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  19. Ich bin jetzt seit 2 Jahren Gluten frei – ohne jede Ausnahme! 🙂
    Es hat sich so Vieles verbessert. Nur vor Keto habe ich immer noch “Angst” weil ich bei meinem letzten Keto Versuch mir eine heftige Schilddrüsenentzündung und Unterfunktion eingefangen habe…:-(

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  20. Hallo! Ernähre mich seit 6 Monaten glutenfrei und bin für weitere Infos sehr dankbar!!!

    Antworten

  21. Hallo, auch ich habe Hashimoto und ernähre mich seit 9 Monaten glutenfrei. Freue mich auf weitere Infos. LG, Katja

    Antworten

  22. Was mich ja immer wieder fasziniert (im negativen Sinne) ist dass die Ärzte so wenig die Ernährung einbeziehen oder auch nur ansatzweise sich damit auseinander setzen. (Zumindest alle meine bisherigen)
    Dass meine bisherige Ernährung einer Sucht nicht unähnlich ist wundert mich jetzt irgendwie nicht im geringsten 😉
    Ich bin sehr gespannt auf weitere Artikel. Da hat man auch immer mal wieder was in der Hand das man anderen zu lesen geben kann wenn sie einen für verrückt halten…
    Vielen lieben Dank für deine Hingabe.

    Antworten

  23. Hallo, ich hab aufgrund meines Hashimotos vor zwei Wochen auf glutenfrei umgestellt und fühle mich schon besser. Aber für Hilfe bzw Infos wäre ich sehr dankbar. Mfg

    Antworten

  24. Hallo, freue mich sehr über Infos zum Thema.
    Viele Grüße
    Conny Dubler

    Antworten

  25. Hallo Daniela, gehört Fibromyalgie auch zu den Krankheiten bei denen man sich glutenfrei ernähren sollte?

    Antworten

    • Ja – auch da besteht ein sehr enger Zusammenhang, wenn auch nicht soooo offensichtlich und erforscht wie bei Hashimoto. Aber viele Patienten berichten von einer drastischen Verbesserung des Allgemeinzustandes schon kurze Zeit nach der Ernährungsumstellung. Probiers einfach mal aus: 4-6 Wochen wirklich streng glutenfrei essen, dann einen Full-Gluten-Tag oder 2. Und beobachte dich und deine Symptome gut – auch die, die ev nichtst offensichtlich mit der Erkrankung zu tun haben 🙂
      Bitte auch gerne berichten, wie es dir geht!

      Antworten

  26. Hallo,danke für den interessanten Artikel.Ich werde wohl nach und nach umstellen,da meine beiden Kinder Hashimoto haben.liebe Grüße

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  27. Danke für den Artikel – wirklich sehr interessant!! Mein Sohn (3) und ich leben schon lange glutenfrei und es ist immer sehr hilfreich, noch mehr Hintergrundinformationen zu bekommen 🙂

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